Niedersachsen fördert Bodenentsiegelung mit 2,25 Millionen Euro für den Klimaschutz
Nico KellerNiedersachsen fördert Bodenentsiegelung mit 2,25 Millionen Euro für den Klimaschutz
Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimaschutzprojekt zur Entsiegelung von Böden
Das Land Niedersachsen stellt 2,25 Millionen Euro für ein Projekt bereit, das Kommunen dabei unterstützen soll, sich durch die Entsiegelung von Böden an den Klimawandel anzupassen. Umweltminister Christian Meyer gab die Förderung am Mittwoch bekannt und betonte ihre Bedeutung für den Umgang mit Extremwetterereignissen. Im Rahmen der Initiative wurde zudem ein neu veröffentlichtes Handbuch präsentiert, das lokale Behörden bei der Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen berät.
Die Mittel fließen in das Projekt KliBoG, das Teil der landesweiten Strategie zur Klimafolgenanpassung ist. Böden spielen eine zentrale Rolle bei der Aufnahme und Speicherung von Wasser – sowohl in Dürreperioden als auch bei Starkregen. Ihr Schutz und ihre Entsiegelung tragen dazu bei, ihre natürlichen Funktionen für die Klimaresilienz zu erhalten.
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den zweiten Teil seines Leitfadens "Entsiegelung für die Klimafolgenanpassung" veröffentlicht. Das am 26. März 2026 erschienene Dokument bietet Instrumente zur Bewertung versiegelter Flächen und zur Identifizierung von Entsiegelungspotenzialen. Zwar ist unklar, wie viele Kommunen bereits entsprechende Maßnahmen umsetzen, doch soll der Leitfaden die flächendeckende Anwendung in Niedersachsen fördern.
Mit den 2,25 Millionen Euro können lokale Behörden die praktischen Werkzeuge des LBEG für die Bodenentsiegelung nutzen. Im Fokus des Projekts steht die Stärkung der Klimaresilienz durch die Wiederherstellung der Bodenfunktionen. Kommunen erhalten damit klare Handlungsempfehlungen für ihre Anpassungsstrategien.






