20 March 2026, 20:04

Niedersachsen baut Projektwerkstatt zur dauerhaften Förderagentur für Kommunen aus

Tortendiagramm auf weißem Hintergrund, das die Bedeutung der allgemeinen Fördermittel veranschaulicht, unterteilt in Abschnitte, die die Art der Förderung, die zugeteilten Beträge und die unterstützten Prozentangaben zeigen.

Niedersachsen baut Projektwerkstatt zur dauerhaften Förderagentur für Kommunen aus

Niedersachsen erweitert Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen bei der Fördermittelbeantragung

Die Landesregierung stockt die Beratungsangebote für Gemeinden auf, die nach Finanzhilfen suchen. Hierfür stellt sie 150.000 Euro bereit, um die erfolgreiche Projektwerkstatt zu einer vollwertigen Projektagentur auszubauen. Die 2022 gestartete Initiative soll so zu einer dauerhaften Anlaufstelle werden, die Förderverfahren in der gesamten Region vereinfacht.

Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt in der Region Leine-Weser. Bis 2025 hatte sie sich auf ganz Niedersachsen ausgeweitet und rund 150 Kommunen bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt. Nun wird sie zu einer festen Projektagentur weiterentwickelt – mit gesicherter Finanzierung bis Ende 2027.

Entwicklungsministerin Melanie Walter betonte, die Agentur bündle Fachwissen und abbaut bürokratische Hürden. Ziel sei es, praxisnahe Vereinfachungen auf Basis der konkreten Herausforderungen vor Ort zu entwickeln. Die Erfahrungen der Kommunen fließen direkt in landesweite Instrumente ein – etwa in die Förderfinder-Plattform oder das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz.

NSGB-Präsident Marco Trips unterstrich, dass Fördergelder zielgenauer und effizienter bei den Kommunen ankommen müssten. Die neue Agentur werde systematisch auswerten, wie Mittelvergaben "schneller, transparenter und bedarfsgerechter" gestaltet werden können.

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Die ausgeweitete Projektagentur bleibt Ansprechpartnerin für maßgeschneiderte Beratung. Mit den zusätzlichen 150.000 Euro sollen Verzögerungen abgebaut und der Zugang zu Finanzhilfen erleichtert werden. Die Landesregierung sichert die Förderung bis 2027 – und damit eine langfristige Unterstützung für lokale Entwicklungsvorhaben.

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