20 April 2026, 12:06

Neverland Ranch: Vom Märchenland zum Schauplatz der Skandale um Michael Jackson

Der Disneyland California Adventure Vergnügungspark mit einem Riesenrad, einer Achterbahn, üppiger Vegetation, Laternenpfählen, einem Wasserbecken im Vordergrund und einem strahlend blauen Himmel.

Neverland Ranch: Vom Märchenland zum Schauplatz der Skandale um Michael Jackson

Michael Jacksons Neverland Ranch wurde eines der berühmtesten Anwesen der Welt. Ursprünglich als kindliches Paradies konzipiert, entwickelte es sich später zum Schauplatz juristischer Auseinandersetzungen, die seine späten Jahre prägten. Das Leben des Popstars – vom frühen Ruhm bis zu den Kontroversen – endete mit seinem Tod 2009 im Alter von 50 Jahren.

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Jackson stieg in den 1960er-Jahren als Mitglied der Jackson 5 zum Star auf. Jahrzehnte später erwarb er die Neverland Ranch Ende der 1980er-Jahre für 19,5 Millionen Dollar. Der Name des Anwesens war dem magischen Reich aus Peter Pan entlehnt, einer Geschichte, die er liebte. Er stattete es mit Fahrgeschäften, einem Zoo und weiteren Attraktionen aus und bezeichnete das Projekt als einfach – schließlich spiegelte es seine eigenen Kindheitsträume wider.

1993 warf der damals 13-jährige Jordan Chandler Jackson vor, ihn sexuell missbraucht zu haben. Der Fall wurde im folgenden Jahr außergerichtlich mit einer nicht bekannten Summe geregelt. Ein Jahrzehnt später, 2003, wurde der Sänger auf Neverland Ranch unter ähnlichen Vorwürfen festgenommen. Nach einem hochmedialen Prozess sprach ihn die Jury 2005 frei.

Bis zu seinem Tod am 25. Juni 2009 blieb Jackson eng mit dem Anwesen verbunden. Zu diesem Zeitpunkt war die Ranch längst zum Symbol sowohl für seine Kreativität als auch für die Skandale geworden, die seine letzten Jahre überschatten. Neverland Ranch begann als persönliches Märchen, endete jedoch verknüpft mit juristischen Kämpfen. Jacksons Freispruch 2005 reinigte zwar seinen Namen, doch die Kontroversen blieben präsent. Sein Tod 2009 beendete ein Kapitel über eine der komplexesten Figuren der Popmusik.

Quelle