16 March 2026, 02:05

Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Industriepark Friedrichshof für Technologie und Pharmazie

Ein Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund und dem Text "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Industriepark Friedrichshof für Technologie und Pharmazie

Neuwied sichert 25,9 Millionen Euro für die Erweiterung des Industrieparks Friedrichshof

Die Stadt Neuwied hat Investitionskredite in Höhe von 25,9 Millionen Euro für die Erweiterung des Industrieparks Friedrichshof erhalten. Das Projekt zielt darauf ab, Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Maschinenbau und Pharmazie anzusiedeln – bewusst ohne Logistikbetriebe. Bis Anfang 2026 haben bereits über 20 Firmen, darunter Siemens, die KHS Group und Boehringer Ingelheim, am Standort Fuß gefasst.

Die Expansionspläne basieren auf einer landesweiten Machbarkeitsstudie, die das Potenzial Friedrichshofs als leistungsstarken Wirtschaftsstandort bestätigt. Neuwied wird rund 70 Hektar Land erwerben und erschließen, unterstützt durch Fachgutachten und eine strukturierte Vermarktungsstrategie. Instrumente wie Vorkaufsrechte sollen sicherstellen, dass das Wachstum den wirtschaftlichen Zielen der Stadt entspricht.

Die Zustimmung des Landes zum Vorhaben unterstreicht das Vertrauen in Neuwieds Strategie. Die Verantwortlichen betonen, dass die Kredite ausschließlich für Investitionen bestimmt sind und die finanzielle Stabilität der Stadt nicht gefährden. Dies gelingt vor dem Hintergrund, dass Neuwied bereits das vierte Jahr in Folge einen ausgeglichenen Haushalt vorlegt – mit Fokus auf die Steigerung der eigenen Einnahmen.

Durch die Erweiterung sollen neue Unternehmen angelockt, Arbeitsplätze geschaffen und die Gewerbesteuereinnahmen gesteigert werden. Firmen wie Siemens, die KHS Group und Boehringer Ingelheim haben ihre Präsenz im Park bereits ausgebaut. Ihre Investitionen belegen die Attraktivität des Standorts für Branchen jenseits der Logistik und entsprechen damit der langfristigen Vision Neuwieds.

Mit 25,9 Millionen Euro an Fördermitteln und einem klaren Entwicklungskonzept treibt Neuwied die Erweiterung Friedrichshofs voran. Das Projekt hat bereits namhafte Vertreter aus Technologie, Ingenieurwesen und Pharmazie angezogen. Bei Erfolg wird es die Stadtwirtschaft durch neue Arbeitsplätze und höhere Steuereinnahmen stärken.

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