Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Baukosten senken und Wohnungsbau beschleunigen
Niklas MüllerNeues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Baukosten senken und Wohnungsbau beschleunigen
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, das Gebäudetyp-E-Gesetz noch bis Ende 2023 einzuführen. Das neue Gesetz soll die Baukosten senken und den Wohnungsbau beschleunigen. Hubertz betonte, wie wichtig eine gut vorbereitete Maßnahme sei, um die steigenden Ausgaben in der Branche in den Griff zu bekommen.
Mit der geplanten Regelung will die Politik bezahlbaren Wohnraum fördern, indem strenge Bauvorschriften gelockert werden. Hubertz argumentierte, überzogene Auflagen hätten die Preise in die Höhe getrieben und es den Menschen erschwert, eine Wohnung zu finden. Zudem verwies sie darauf, dass schnellere Bauzeiten direkt die Kosten reduzieren: "Wer schneller bauen kann, spart viel Geld."
Bereits laufen Abstimmungen mit Branchenexperten und Verbänden. Hubertz bestätigte, dass diese Gespräche die endgültige Fassung des Gesetzes prägen werden, nannte jedoch keinen konkreten Zeitplan. Das Ziel bleibt klar: Verfahren vereinfachen, um Bauprojekte zu beschleunigen und die Ausgaben zu drücken.
Das Gebäudetyp-E-Gesetz soll noch vor 2024 in Kraft treten. Gelingt die Reform, könnte sie die finanzielle Belastung für Bauherren verringern und die Wohnraumversorgung verbessern. Nun liegt der Fokus der Regierung darauf, das Gesetz so auszugestalten, dass es spürbare Ergebnisse bringt.






