Neue Förderrunde für Demokratieprojekte: Bis zu 33.000 Euro pro Initiative
Charlotte JägerNeue Förderrunde für Demokratieprojekte: Bis zu 33.000 Euro pro Initiative
Bundesweites Programm zur Stärkung der Demokratie geht in die nächste Runde
Die bundesweite Initiative "Lebendige Demokratie!", getragen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), startet die nächste Förderphase. Lokale Gruppen und gemeinnützige Organisationen können ab sofort Anträge für Projekte einreichen, die Respekt fördern, Extremismus bekämpfen und bürgerschaftliches Engagement stärken.
Seit Januar 2025 läuft die dritte Förderrunde des Programms "Lebendige Demokratie!". Unterstützt werden vielfältige Aktivitäten – von Schulworkshops bis zu öffentlichen Diskussionsformaten –, die sich für demokratische Werte einsetzen und Diskriminierung entgegenwirken. Ein zentraler Baustein ist die "Lokale Partnerschaft für Demokratie", die bis zu 33.000 Euro pro Projekt bereitstellt.
Der Landkreis Lüneburg hat bereits Mittel aus diesem Topf erhalten. Vor Ort koordinieren Dominique Haas und Dominique Hippeli die Initiative in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Fachliche Begleitung und externe Steuerung übernimmt die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung.
Auch in anderen Regionen sind ähnliche Partnerschaften entstanden. Im Kreis Steinfurt, in Berlin-Steglitz-Zehlendorf und in Frankfurt am Main werden lokale Demokratieprojekte gefördert – darunter ein Aktionsfonds von bis zu 160.000 Euro, der 2024 bereits vollständig vergeben wurde. Für kleinere Vorhaben gegen Extremismus und Desinformation stehen noch Zuwendungen zwischen 1.000 und 5.000 Euro zur Verfügung, Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026.
Interessierte Organisationen können ihre Projektvorschläge bis zum 8. April 2026 einreichen. Das Antragsformular und weitere Informationen gibt es unter www.ourwebsite/democracy-alive.
Das Programm "Lebendige Demokratie!" wächst weiter und unterstützt bundesweit zivilgesellschaftliche Initiativen. Angesichts der nahenden Fristen sind antragsberechtigte Gruppen aufgefordert, sich zu bewerben. Erfolgreiche Projekte tragen dazu bei, eine lebendige und inklusive Demokratiekultur in den Kommunen zu verankern.