Mönchengladbach feiert sein UNESCO-Schützenfest mit Tradition und Moderne
Nico KellerMönchengladbach feiert sein UNESCO-Schützenfest mit Tradition und Moderne
Mönchengladbachs traditionelles Schützenfest kehrt am ersten Septemberwochenende zurück
Das jährliche Schützenfest in Mönchengladbach verbindet jahrhundertealte Bräuche mit lebendiger Unterhaltung und zieht bis zu 50.000 Besucher an. Zu den Höhepunkten zählen ein großer Festumzug, ein Königsschießen und kostenlose Darbietungen für alle Altersgruppen.
Das Fest beginnt am Samstag, dem 31. August, um 20 Uhr in der alten Reithalle Schaffrath mit dem Ball der Majestäten. Der interaktive Abend bietet gemeinsames Singen und einen Schießwettbewerb, bei dem ein neuer Bezirkskönig gekürt wird. Sechs örtliche Schützenvereine – St. Sebastianus Eicken, St. Josef Holt, St. Martin Rheydt, St. Georg Pongs, St. Johannes Wickrath und St. Pankratius Neuwerk – beteiligen sich an der Wahl und führen damit eine Tradition fort, die bis ins Jahr 1659 zurückreicht.
Am Sonntag, dem 1. September, zieht ein Umzug mit 2.500 Schützenbrüdern und Musikern durch die Innenstadt. Die Feierlichkeiten dauern bis in den Abend hinein, mit kostenlosem Programm auf dem Sonnenhausplatz, darunter Comedy, Tanz, Pop- und Heimatmusik. Den Abschluss bildet ein geselliger Singabend unter freiem Himmel.
Das Fest ist auch wirtschaftlich vernetzt: Am Sonntag findet von 13 bis 18 Uhr eine Einkaufsaktion in der Innenstadt statt. Seit 2019 als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt, ehrt das Schützenfest Mönchengladbachs tief verwurzelte Traditionen und passt sich gleichzeitig modernen Vorlieben an.
Nach zwei Tagen voller Musik, Wettbewerb und Gemeinschaftsgeist endet das Fest am Sonntagabend. Die Veranstalter erwarten einen Besucherrekord, der die Bedeutung des Schützenfests als zentrales kulturelles Ereignis der Region unterstreicht. Die Mischung aus historischen Ritualen und zeitgemäßer Unterhaltung garantiert für jeden etwas.