Hessen unterstützt Vertriebenenverband mit 150.000 Euro für kulturelles Erbe
Niklas MüllerHessen unterstützt Vertriebenenverband mit 150.000 Euro für kulturelles Erbe
Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung einen Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Förderung wurde offiziell von Innenminister Roman Poseck im Haus der Heimat in Wiesbaden überreicht. Vertreter der Landesregierung bezeichneten die Zuwendung als deutliches Zeichen der Unterstützung für die laufende Arbeit der Organisation.
Der Landesverband Hessen des BdV vertritt deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler in der gesamten Region. Zu seinen Aufgaben gehören die Organisation kultureller Veranstaltungen, die Förderung des Dialogs sowie die Bewahrung der Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und Neuanfang. Trotz angespannter Haushaltslage hielt das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat die volle finanzielle Förderung für den Verband aufrecht.
Rose-Lore Scholz, stellvertretende Landesvorsitzende des BdV, nahm die Mittel als Ausdruck des Vertrauens in die Arbeit des Verbandes entgegen. Ein Teil der Summe fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, um den Betrieb zu sichern und kleinere regionale Gliederungen zu unterstützen. Zudem soll die Förderung bestehende Programme stärken und Raum für neue Projekte schaffen.
Wie die 150.000 Euro konkret auf die einzelnen Regionalgruppen verteilt werden, geht aus öffentlich zugänglichen Unterlagen Stand April 2026 nicht hervor. Die Förderung unterstreicht jedoch das Engagement des Landes für die Bewahrung des kulturellen Erbes und der Erfahrungen der von Vertreibung Betroffenen.
Der Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro trägt dazu bei, die Arbeit des BdV in den Bereichen kulturelle Bewahrung und Gemeinschaftsarbeit nachhaltig zu sichern. Durch die finanzielle Absicherung wird nicht nur die Kontinuität bestehender Initiativen gewährleistet, sondern auch der Weg für zukünftige Vorhaben geebnet. Die Entscheidung der Landesregierung spiegelt die fortwährende Unterstützung für die Rolle des Verbandes in Hessen wider.






