Hertha BSC verliert wieder – zehnte Niederlage gegen Magdeburg
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg
Vor 28.123 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena unterlag Hertha BSC dem 1. FC Magdeburg mit 0:1 und musste damit die zehnte Niederlage der Saison einstecken. Trainer Stefan Leitl zeigte sich nach dem Spiel wütend über die mangelnde Energie und Intensität seiner Mannschaft.
Die Berliner starteten von Beginn an schwach in die Partie und mussten auf wichtige Spieler verzichten. Verteidiger Kennet Eichhorn und Mittelfeldspieler Paul Seguin waren gesperrt, während Stürmer Dawid Kownacki krankheitsbedingt fehlte. Trotz dieser Ausfälle gelang es Hertha nicht, mit dem Tempo Magdeburgs mitzuhalten.
Ein defensiver Fehler zu Beginn der zweiten Halbzeit ermöglichte Magdeburg die Führung. Herthas beste Chance ergab sich in der 67. Minute, als Marten Winker freistehend zum Schuss kam – sein Versuch verfehlte jedoch das Tor. Die enttäuschende Leistung der Mannschaft setzte sich fort und markierte die dritte Niederlage in vier Spielen.
Nach dem Schlusspfiff räumte Stürmer Luca Schuler ein, dass dem Team die nötige Intensität gefehlt habe, und entschuldigte sich bei den Fans. Auch Trainer Leitl zeigte sich frustriert und forderte eine radikale Wende in den letzten beiden Saisonspielen. Hertha empfängt zunächst die SpVgg Greuther Fürth im heimischen Olympiastadion, bevor es zum letzten Auswärtsspiel nach Arminia Bielefeld geht.
Mit nur noch zwei Partien bleibt Hertha wenig Zeit, die Formkurve vor Saisonende zu verbessern. Die nächste Bewährungsprobe folgt gegen Fürth, ehe die Reise nach Bielefeld ansteht. Will die Mannschaft die Saison mit einem versöhnlichen Abschluss beenden, muss sie ihre jüngsten Leistungsprobleme dringend überwinden.






