Harburgs Kulturszene kämpft für ihren Mentor Toro – ein Konzert gegen Krebs
Niklas MüllerHarburgs Kulturszene kämpft für ihren Mentor Toro – ein Konzert gegen Krebs
Benefizkonzert für Mentor A. Ejupi, bekannt als Toro, in der Fischhalle – Spenden für seine Krebsbehandlung
In der Fischhalle fand ein Benefizkonzert für Mentor A. Ejupi, besser bekannt als Toro, statt, um seine hohen Behandlungskosten zu decken. Der Künstler, der seit Jahren die Kulturszene in Harburg prägt, kämpft gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Trotz großer Erwartungen folgten nur etwa 100 Besucher dem Aufruf unter dem Motto "Toro für alle – Alle für Toro!"
Seit fast vier Jahren leidet Toro an der aggressiven Krankheit, sein Zustand hat sich zuletzt verschlechtert. Um ihn zu unterstützen, organisierten die Veranstalter ein Konzert mit 15 bekannten Künstlern und Bands. Musiker wie Jan Schröder, Werner Pfeifer und die Hafenbande traten ehrenamtlich auf, ebenso wie die Celtic Cowboys.
Rund 30 von Toros Kunstwerken wurden ausgestellt und verkauft, um die Spendensumme zu erhöhen. Durch Eintrittsgelder und direkte Spenden kamen insgesamt etwa 4.400 Euro zusammen.
Toros Einfluss in Harburg ist tief verwurzelt: 2018 gründete er das Harburger Kunstfestival, eine jährliche Veranstaltung mit über 50 teilnehmenden Künstlern. Mit der Initiative Street Art Harburg brachte er 2020 Wandgemälde in zehn Stadtteile. 2022 half er, die Kulturfabrik Harburg zu eröffnen – ein Gemeinschaftszentrum, das Workshops für mehr als 500 lokale Talente anbietet.
Um Toro und seine Familie weiter zu unterstützen, wurde eine GoFundMe-Kampagne gestartet. Nähere Informationen gibt es unter www.gofundme.com mit dem Stichwort "Toro".
Das Konzert und der Kunstverkauf brachten zwar 4.400 Euro ein, doch die Organisatoren hoffen, dass die Spendenaktion noch mehr Unterstützung mobilisiert. Toros jahrzehntelanges Wirken in der Harburger Kunstszene hat bleibende Spuren hinterlassen. Die Gemeinschaft steht weiterhin hinter ihm, während sein Kampf gegen die Krankheit andauert.






