06 May 2026, 12:05

Enso rettet 36 Tegut-Märkte und stärkt ländliche Nahversorgung

Ein belebter Markt im Heidelberger Altstadt mit Menschen, die spazieren gehen, auf Bänken sitzen und bei Zelten stehen, mit Gemüsekörben auf Tischen, Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Enso rettet 36 Tegut-Märkte und stärkt ländliche Nahversorgung

Enso übernimmt bis zu 36 Tegut-Supermärkte in ganz Deutschland

Das Unternehmen Enso hat sich bereit erklärt, bis zu 36 Tegut-Filialen in Deutschland zu übernehmen. Die Transaktion, die noch der Kartellfreigabe bedarf, konzentriert sich auf ländliche Regionen, die von großen Handelsketten oft vernachlässigt werden. Enso betreibt bereits fast 90 „Tante Enso“-Läden, die lokale Produkte mit modernem Einkaufskomfort verbinden.

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Enso hat sich auf Standorte spezialisiert, an denen der nächste Supermarkt mindestens fünf Kilometer entfernt liegt. Das „Tante Enso“-Konzept vereint den Charme eines traditionellen Tante-Emma-Ladens mit der Effizienz des modernen Einzelhandels. Kunden finden dort Bio- und Regionalware neben bekannten Markenartikeln, während eine Mitgliedskarte rund um die Uhr Zugang gewährt.

Das Modell hat sich bereits in Orten wie Lemgow bewährt. Nach der Schließung der örtlichen Edeka-Filiale sprang Tante Enso ein und sicherte den Einwohnern die grundlegende Versorgung. Der Laden entwickelte sich schnell zu mehr als nur einem Geschäfte – er wurde zu einem sozialen Treffpunkt für die Gemeinschaft.

Nun plant das Unternehmen, seine Präsenz durch die Übernahme ehemaliger Tegut-Standorte auszubauen. Viele dieser Filialen liegen in kleineren Städten, aus denen sich größere Ketten zurückgezogen haben. Ensos Strategie schließt so Lücken, die andere hinterlassen, und stellt sicher, dass ländliche Kundschaft weiterhin Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe hat.

Die Übernahme der Tegut-Standorte würde Ensos Präsenz in unterversorgten Gebieten weiter stärken. Wird der Deal genehmigt, kommen Dutzende Filialen zu den fast 90 bestehenden hinzu. Lokale Gemeinden könnten so nicht nur ihre Nahversorgung zurückgewinnen, sondern auch einen Ort für den gemeinsamen Alltag.

Quelle