09 May 2026, 16:04

Energiekrise zwingt Zoos und Wildparks zu harten Entscheidungen und kreativen Lösungen

Ein Miniaturzoomodell, bevölkert mit Menschen, umgeben von einem Zaun, mit Bäumen, Häusern, Pflanzen und einer Wand im Hintergrund, mit Text unten.

Energiekrise zwingt Zoos und Wildparks zu harten Entscheidungen und kreativen Lösungen

Steigende Energiekosten setzen Zoos und Wildparks in der Region schwer zu

Einrichtungen stehen vor schwierigen Entscheidungen – einige haben bereits Tiere abgegeben, um die Ausgaben zu senken. Andere setzen hingegen auf erneuerbare Energien, um die finanzielle Belastung abzumildern.

Die Kostenlast fällt je nach Standort unterschiedlich aus: Im Wildpark Essehof machen Energiekosten 6 bis 8 Prozent der Gesamtausgaben aus, während der Wildpark Stöckheim etwa 2,5 Prozent für Strom und Heizung aufwendet. Trotz des Drucks planen weder der Essehof noch der Zoo Braunschweig, Tiere zu verkaufen oder abzugeben.

Der Zoo Braunschweig hat bereits Maßnahmen ergriffen, um sich von teurer Energie unabhängiger zu machen. Neben einer 80-kW-Photovoltaikanlage nutzt er verschiedene Heizmethoden. Nun kommen weitere 12 kW Solarleistung sowie ein 10-kW-Batteriespeicher hinzu. Mit diesen Investitionen will der Zoo die Kosten stabilisieren – ohne dabei bei der Tierhaltung sparen zu müssen.

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Andere Einrichtungen reagieren ähnlich: Das Artenschutzzentrum Grasleben hat Solarmodule installiert, um wärmeliebende Tierarten zu versorgen. Der Wildpark Essehof bleibt dank einer Biomasseheizung vergleichsweise autark. Doch nicht alle finden Lösungen – manche mussten bereits Tiere abgeben, um die steigenden Rechnungen zu bewältigen.

Die Reaktionen auf die höheren Energiekosten fallen unterschiedlich aus: Während einige mit Solarstrom und alternativen Heizsystemen ihre Ausgaben drücken, bleibt für andere der finanzielle Druck bestehen – mit der Folge, dass sie schmerzhafte Entscheidungen über ihre Tierbestände treffen müssen.

Quelle