16 March 2026, 10:05

EnBW verdoppelt Fuhrpark und baut 1.400 Ladestationen für Elektrofahrzeuge auf

Ein Plakat mit Bäumen und Himmel, auf dem steht: "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal."

EnBW verdoppelt Fuhrpark und baut 1.400 Ladestationen für Elektrofahrzeuge auf

EnBW baut Fuhrpark und Ladeinfrastruktur aus, um wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen zu unterstützen

Der Energiekonzern EnBW hat seinen Fuhrpark und die dazugehörige Ladeinfrastruktur deutlich ausgebaut, um der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen gerecht zu werden. Das Unternehmen betreibt mittlerweile rund 5.400 Fahrzeuge – ein Zuwachs gegenüber den 3.600 im Jahr 2015. Etwa 20 Prozent der Flotte sind mittlerweile außerhalb Baden-Württembergs im Einsatz. Dieser Wandel ist Teil einer umfassenden Strategie zur Elektrifizierung und zum Ausbau erneuerbarer Energien.

In den vergangenen zehn Jahren hat EnBW seinen Fuhrpark kontinuierlich erweitert. Neue Dienstleistungen, angepasste Beschaffungsrichtlinien und die vorangetriebene Elektrifizierung haben dazu geführt, dass die Zahl der Fahrzeuge von 3.600 im Jahr 2015 auf heute etwa 5.400 gestiegen ist. Parallel dazu hat das Unternehmen rund 1.400 Ladestationen an 135 Standorten eingerichtet, die sowohl Firmenwagen und Dienstfahrzeuge als auch die privaten Elektroautos der Mitarbeiter versorgen.

Um die wachsenden Anforderungen zu bewältigen, investiert EnBW jährlich rund zwei Millionen Euro in sein internes Wechselstrom-Ladenetz. Die Elektrifizierungsstrategie des Konzerns umfasst zudem betriebliche Ladestationen, private Ladelösungen mit Abrechnungsintegration sowie die EnBW Mobility-Ladekarte für die öffentliche Nutzung. Eine enge Abstimmung mit dem Flottenmanagement stellt sicher, dass neue rein batteriebetriebene oder plug-in-hybride Fahrzeuge dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Auch die Wartungsprozesse hat EnBW optimiert: Seit 2009 wurden fünf Werkstätten geschlossen und die verbleibenden Standorte konsolidiert. Zwei unternehmenseigene Kfz-Werkstätten übernehmen nun lokale Inspektionen und die Instandhaltung von Spezialfahrzeugen. Norman Scheck und Vanessa Hindinger, die die Bereiche Mobilitätsmanagement und -dienstleistungen leiten, steuern diese Anpassungen, um den sich wandelnden Mobilitätsanforderungen des Unternehmens gerecht zu werden.

Der Ausbau des Fuhrparks und der Ladeinfrastruktur unterstreicht das Engagement von EnBW für Elektrifizierung und erneuerbare Energien. Mit immer mehr Fahrzeugen, die über Baden-Württemberg hinaus im Einsatz sind, und laufenden Investitionen in Ladelösungen passt sich das Unternehmen kontinuierlich den neuen Mobilitätsbedürfnissen an. Die Strategie stellt sicher, dass sowohl Firmen- als auch Mitarbeiterfahrzeuge auch bei weiter steigender Nachfrage zuverlässig unterstützt werden.

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