Drei Schneider prägen Deutschlands Politik – doch nur der Name verbindet sie
Nico KellerDrei Schneider prägen Deutschlands Politik – doch nur der Name verbindet sie
Drei Männer mit dem Namen Schneider haben es in der deutschen Politik zu einflussreichen Positionen gebracht. Trotz des gemeinsamen Nachnamens vertreten sie unterschiedliche Parteien und bekleiden Schlüsselpositionen in Bund und Ländern. Ihre Karrieren zeigen vielfältige Wege in den öffentlichen Dienst.
Carsten Schneider, Bundesumweltminister, ist für zwei der größten Emissionsquellen des Landes zuständig: Straßen und Schienen. Aktuell konzentriert er sich auf den Ausbau der A60 bei Bitburg auf vier Spuren. Zwischen 1982 und 1984 besuchte er die Grundschule in Birresborn, bevor er über die SPD in die Politik einstieg.
Patrick Schnieder, Bundesverkehrsminister, studierte zunächst Jura und arbeitete kurzzeitig in der Rechtsbranche. Später wechselte er in die Politik und trat der CDU bei. Sein Ressort umfasst nun einen Bereich, der auch vom SPD-Kollegen Schneider mitgesteuert wird.
Gordon Schnieder, der bald Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wird, begann ebenfalls in der Kommunalpolitik. Er war Bürgermeister von Arzfeld in der Eifel und verfügt über ein Diplom in Finanzverwaltung. Wie Patrick Schnieder gehört er der CDU an.
Die drei Politiker – zwei von der CDU, einer von der SPD – prägen nun auf verschiedenen Ebenen die Politik: Carsten Schneider leitet die Umweltagenda, Patrick Schnieder steuert den Verkehrssektor, und Gordon Schnieder bereitet sich auf die Regierungsgeschäfte in Rheinland-Pfalz vor. Ihre Laufbahnen zeigen, wie unterschiedlich der Weg in die öffentliche Verantwortung verlaufen kann – trotz desselben Nachnamens.






