24 May 2026, 22:05

Deutschland hält an strengen Grenzkontrollen trotz WM-Vorfreude fest

Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung für die Fußball-Weltmeisterschaft durch den Iran-Krieg

Deutschland hält an strengen Grenzkontrollen trotz WM-Vorfreude fest

Deutschland verschärft Grenzkontrollen angesichts anhaltender internationaler Spannungen

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Innenminister Alexander Dobrindt bestätigte, dass die verstärkten Kontrollen vorerst bestehen bleiben – mit Tausenden Abweisungen und Festnahmen als Folge. Gleichzeitig äußerte er sich zu den Sicherheitsbedenken im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 und relativierte mögliche Risiken durch globale Konflikte.

Seit der Einführung der schärferen Grenzkontrollen wurden nach Angaben der Behörden über 1.400 mutmaßliche Schleuser festgenommen. Fast 35.000 Menschen wurde die Einreise verweigert, während rund 9.000 Personen mit bestehenden Haftbefehlen erfasst werden konnten. Dobrindt begründete die Maßnahmen mit der „labilen internationalen Sicherheitslage“.

Der Minister sprach auch über die Sicherheitsvorkehrungen für die WM 2026, die von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Der Konflikt im Iran stelle derzeit keine direkte Gefahr für Fanveranstaltungen in Deutschland dar, betonte er. Dennoch würden Extremistengruppen und Personen mit Bezug zur Region genau beobachtet.

Sportlich zeigte sich Dobrindt optimistisch und sagte der deutschen Mannschaft gute Chancen voraus, ins Finale einzuziehen. Den Spielern riet er, sich auf den Fußball zu konzentrieren und politische Themen außen vor zu lassen. Auf die Frage, ob das Turnier die Stimmung im Land heben könnte, verwies er darauf, dass Erfolge auf dem Platz wohl mehr bewirken würden als Misserfolge.

Deutschland hält an den verschärften Grenzkontrollen fest – mit Verweis auf Sicherheitsrisiken. Gleichzeitig bereitet sich die Regierung auf Großveranstaltungen wie Public-Viewing-Zonen und das Oktoberfest vor, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Dobrindts Aussagen spiegeln eine Mischung aus Vorsicht und Zuversicht wider, während die WM näher rückt.

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