23 March 2026, 16:05

Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und 12.000 Euro bei Grenzkontrolle auf der A12

Schild auf dem Boden mit der Aufschrift "UN-Checkpoint Verlangsame bewaffnete Personen - Betreten verboten" mit einem Glastisch und Gegenständen rechts und einer Wand mit einem Gegenstand im Hintergrund.

Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und 12.000 Euro bei Grenzkontrolle auf der A12

Bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 haben Bundespolizisten einen Waffenfund gemacht. Bei der Kontrolle wurden Messer, ein Schlagring sowie 12.000 Euro Bargeld beschlagnahmt, die sich im Besitz von drei Männern im Fahrzeug befanden. Nun ermitteln die Behörden wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffengesetz.

Der Vorfall ereignete sich im Rahmen der vorläufigen Grenzkontrollen in Deutschland, die im Oktober 2023 eingeführt wurden. Ursprünglich sollten die Maßnahmen bis Mitte März 2024 gelten, wurden jedoch mehrfach verlängert und gelten nun bis Anfang 2026 – bedingt durch Migrationsdruck im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und den Konflikten im Nahen Osten. An der A12 und anderen Routen in Richtung Polen kommt es dabei zu Fahrzeugkontrollen, Identitätsüberprüfungen und Gepäckdurchsuchungen, die besonders an Wochenenden in der Nähe von Frankfurt (Oder) zu Wartezeiten von bis zu vier Stunden führen können.

Bei einer solchen Kontrolle hielten Beamte ein Auto an, in dem sich ein 35-jähriger Fahrer sowie zwei Mitfahrer im Alter von 20 und 21 Jahren befanden. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden ein Schwert, eine Machete, drei Messer, ein Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays und ein Schlagring sichergestellt. Der 21-jährige Beifahrer war den Behörden bereits bekannt.

Sämtliche Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Gegen die drei Männer wird nun wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffenrecht ermittelt.

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Der Fund unterstreicht die verschärften Kontrollmaßnahmen im Rahmen der verlängerten deutschen Grenzsicherungen. Dazu gehören auch Kontrollen bis zu 30 Kilometer im Landesinneren sowie strengere Regeln gegen Kraftstoffschmuggel: Autofahrer dürfen nur den Tankinhalt sowie maximal 20 Liter in Kanistern mitführen. Bei Überschreitung dieser Menge drohen Strafen.

Quelle