Berlin-Spandau bekommt einen 51,5 Meter hohen Turm für Fachkräfte im Siemensstadt-Viertel
Lina HuberBerlin-Spandau bekommt einen 51,5 Meter hohen Turm für Fachkräfte im Siemensstadt-Viertel
In Berlin-Spandau entsteht derzeit ein großes Umnutzungsprojekt, das das ehemalige Osram-Glaswerk in ein modernes Industrie- und Kreativzentrum verwandelt. Herzstück des neuen LUXWERK-Komplexes wird ein 51,5 Meter hoher Turm sein, der dazu beitragen soll, den Wohnraummangel für Fachkräfte im Siemensstadt-Viertel zu lindern.
Das unter dem Namen "Spektrum" bekannte Vorhaben sieht den Bau eines 15-stöckigen Hochhauses entlang der Nonnendammallee vor. Der Turm soll vorübergehenden Wohnraum für Techniker, Projektteams und andere Spezialisten bieten, die in der Region tätig sind. Der Bedarf an solchen Unterkünften ist mit dem Wachstum der lokalen Industrie gestiegen.
Für die Planung zeichnen zwei renommierte Büros verantwortlich: David Chipperfield Architects und Eike Becker_Architekten. Ihr Entwurf zielt darauf ab, den Turm in die Gesamtentwicklung des LUXWERK-Areals zu integrieren, das künftig Produktionsstätten, Forschungslabore und kreative Unternehmen beherbergen wird. Das ehemalige Glaswerk bildet nun die Grundlage für diesen gemischt genutzten Komplex.
Obwohl noch keine genauen Angaben zur Zahl der Gewerbe- oder Forschungsflächen vorliegen, markiert der Turm einen wichtigen Schritt bei der Belebung des Siemensstadt-Viertels. Das Bauprojekt steht für die größeren Bestrebungen, Berlins Industrie- und Innovationssektor mit moderner Infrastruktur zu stärken.
Der Spektrum-Turm wird als sichtbares Symbol für den Wandel Spandaus stehen. Seine 15 Etagen bieten dringend benötigten Wohnraum für Arbeitskräfte und unterstützen so das Wachstum im Industrieviertel Siemensstadt. Gleichzeitig unterstreicht das Projekt die Umwandlung des ehemaligen Osram-Geländes in ein dynamisches Zentrum für Forschung und Kreativität.






