BP startet 100-Megawatt-Elektrolyseur in Lingen für grünen Wasserstoff bis 2027

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Eine große Maschine in einer Wasseraufbereitungsanlage, umgeben von verschiedenen Geräten, mit einer Wand im Hintergrund und einer Decke mit Leuchten oben.Admin User

BP startet 100-Megawatt-Elektrolyseur in Lingen für grünen Wasserstoff bis 2027

Grünes Großprojekt in Lingen: BP gibt Startschuss für 100-Megawatt-Elektrolyseur

In Lingen entsteht eine der größten Anlagen für grünen Wasserstoff, nachdem der Energiekonzern BP die finale Investitionsentscheidung für sein 100-Megawatt-Elektrolyseprojekt getroffen hat. Die Anlage, deren Inbetriebnahme für 2027 geplant ist, soll jährlich bis zu 11.000 Tonnen Wasserstoff produzieren. Sie ist Teil der Initiative GET H2, die mittlerweile 30 Großprojekte entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette – von der Erzeugung über Transport und Speicherung bis hin zur industriellen Nutzung – umfasst.

BP bestätigte die endgültige Freigabe für das Linger Vorhaben im Dezember 2024. Der 100-MW-Elektrolyseur entsteht auf einem 34.000 Quadratmeter großen Gelände direkt neben der bestehenden BP-Raffinerie. Sobald die Anlage läuft, wird sie Wasserstoff für die Produktion klimafreundlicherer Kraftstoffe liefern und direkt in das Kern-Wasserstoffnetz einspeisen, das industrielle Abnehmer versorgt.

Den Zuschlag für den Zusammenbau und die Installation zentraler Komponenten erhielt das Unternehmen Bilfinger. Es übernimmt Vorfertigung, Rohrleitungsbau, Lüftungs- und Klimatechnik sowie die Wärmedämmung. Bilfinger-Chef Thomas Schulz bezeichnete die Partnerschaft mit BP als "strategischen Meilenstein" auf dem Weg des Unternehmens, führend in Effizienz- und Nachhaltigkeitslösungen zu werden.

Mit dem Eintreffen der ersten Baumaschinen zu Jahresbeginn 2025 startete die Projektumsetzung vor Ort. Die Raffinerie erwartet 2026 die Lieferung von 20 Protonenaustauschmembran(PEM)-Elektrolyseur-Stapeln. Parallel arbeitet Bilfinger an einem weiteren 100-MW-Elektrolyseur für RWE am selben Standort – ein weiteres Schlüsselelement des GET-H2-Netzwerks.

Das Projekt Lingen Green Hydrogen (LGH2) wird aus EU-Mitteln im Rahmen des IPCEI-Programms (Important Projects of Common European Interest) gefördert. Es gehört zu 22 Vorhaben der GET-H2-Initiative, die insgesamt mit 4,6 Milliarden Euro unterstützt werden.

Ab 2027 wird die Linger Anlage jährlich 11.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Durch die direkte Anbindung an das Wasserstoffnetz trägt sie zur Versorgung von Industriebetrieben bei, die ihre Emissionen senken wollen. Das Projekt ist Teil der europäischen Bestrebungen, die Wasserstoffinfrastruktur auszubauen – aktuell laufen 30 großangelegte Initiativen in diesem Bereich.

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