04 April 2026, 06:06

Bergisch Gladbachs Inklusionsrat stärkt Repräsentation und Barrierefreiheit mit neuem Aktionsplan

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl" hoch, einige tragen Mützen und Schutzbrillen und andere zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsrat stärkt Repräsentation und Barrierefreiheit mit neuem Aktionsplan

Bergisch Gladbachs Inklusionsrat setzt wichtige Zeichen für mehr Repräsentation und Barrierefreiheit

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Der Inklusionsrat der Stadt Bergisch Gladbach hat bedeutende Schritte unternommen, um die Vertretung von Menschen mit Behinderungen zu stärken und die Zugänglichkeit in der Kommune voranzutreiben. Ein neuer Aktionsplan wurde verabschiedet, und der Rat selbst wurde erweitert, um die Vielfalt der Stadt besser widerzuspiegeln. Erstmals sind nun auch Mitglieder mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten.

Als neue Vorsitzende wurde Katharina Kaul gewählt, die die Katholische Jugendagentur vertritt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide werden die Arbeit des Rates leiten und dafür sorgen, dass Inklusion künftig noch stärker in kommunale Entscheidungsprozesse einfließt.

Der Rat ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen und damit breiter aufgestellt. Zwei dieser Sitze werden nun von Menschen mit Lernschwierigkeiten besetzt – eine Person wurde von der Lebenshilfe Bergisch Gladbach e.V. vorgeschlagen, die andere von der Initiative Inklusion Bergisch Gladbach. Damit ist erstmals eine direkte Vertretung dieser Gruppe im Rat verankert.

Um die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen stärker in der Stadtpolitik zu verankern, entsendet der Inklusionsrat Vertreter in wichtige Ausschüsse. Der überarbeitete Aktionsplan Inklusion wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt.

Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement aller Beteiligten und bezeichnete die Maßnahmen als essenziell für eine vielfältige und zukunftsorientierte Stadt. Katharina Kaul betonte, Inklusion sei die Voraussetzung dafür, dass alle Menschen selbstbestimmt leben und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben könnten.

Mit dem neuen Aktionsplan und dem erweiterten Rat soll Bergisch Gladbach noch zugänglicher werden. Da Vertreter:innen mit Behinderungen nun direkt an städtischen Entscheidungen mitwirken, wird ihre Stimme künftig stärkeres Gewicht bei der Gestaltung lokaler Politik haben. Die finale Beschlussfassung wird die nächsten Schritte für die Umsetzung festlegen.

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