14 March 2026, 14:10

Bayern streicht Steuererinnerungen – was Zahler jetzt wissen müssen

Ein alter deutscher Geldschein mit einem roten Stempel, der Text, Zahlen und weitere Stempel enthält und als Wertpapier der deutschen Regierung ausgestellt ist.

Bayern streicht Steuererinnerungen – was Zahler jetzt wissen müssen

Das Bayerische Landesamt für Steuern ändert seine Kommunikation mit Steuerzahlern. Künftig werden keine Vorabzahlungserinnerungen mehr vor Fristablauf verschickt. Auch die Einzahlungsscheine entfallen in der postalischen Korrespondenz, da immer weniger Menschen auf papierbasierte Überweisungen setzen.

Die Entscheidung bedeutet, dass Steuerzahler in Bayern keine Benachrichtigungen mehr über anstehende Zahlungstermine erhalten. Das Amt hat bisher keine alternative Lösung angekündigt, um die Bürger an fällige Steuern zu erinnern. Stattdessen wird die Nutzung des SEPA-Lastschriftverfahrens empfohlen, um pünktliche Zahlungen sicherzustellen.

Bisher gibt es keine Hinweise darauf, ob andere Bundesländer diesem Vorbild folgen werden. Auch über neue Kommunikationsmethoden, die anderswo die Erinnerungen ersetzen könnten, liegen keine Informationen vor.

Mit der Änderung entfallen papierbasierte Erinnerungen und Einzahlungsscheine. Steuerzahler, die Zahlungsverzug vermeiden möchten, wird geraten, Daueraufträge einzurichten. Der Schritt spiegelt einen Wandel in der Steuerverwaltung wider – weg von klassischen Postbenachrichtigungen.