Kein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburgs Bürgermeister-Stichwahl fand in einem Bierzeltt statt
Augsburgs Stichwahl um das Bürgermeisteramt fand am Sonntag unter ungewöhnlichen Bedingungen statt
Da kein großer überdachter Veranstaltungsort verfügbar war, wichen die Verantwortlichen auf ein Bierzeltt aus, um die Stimmen auszuzählen. Diese ungewöhnliche Lösung wurde nötig, nachdem die sonst genutzte Messehalle der Stadt bereits belegt war.
Die erste Runde der Oberbürgermeisterwahl hatte am 22. März stattgefunden, wobei 109.569 gültige Stimmen abgegeben wurden. Die amtierende Bürgermeisterin Eva Weber (CSU) und der SPD-Kandidat Florian Freund zogen in die Stichwahl ein. Doch als es an die Auszählung der Briefwahlstimmen für die zweite Runde ging, stand die Stadt vor einem Problem: Die bisher genutzte Messehalle war nicht mehr frei.
Keine andere ausreichend große Halle konnte kurzfristig gefunden werden. Daher richteten die Wahlhelfer ihren Arbeitsplatz in einem Bierzeltt auf dem Plärrer-Gelände ein. Die Stadt hatte den Platz eigens für die Stimmenauszählung reserviert, um den Prozess trotz der logistischen Herausforderung zu ermöglichen.
Die Stichwahl zwischen Weber und Freund verlief wie geplant – wenn auch in einem ungewöhnlichen Ambiente. Das Bierzeltt bot eine provisorische Lösung, als kein anderer geeigneter Ort zur Verfügung stand. Die Behörden bestätigten, dass alle Stimmen unter den improvisierten Bedingungen korrekt ausgezählt wurden.






