Arbeitsgruppe sucht Lösungen gegen steigende Lebensmittelpreise durch Iran-Krise
Charlotte JägerArbeitsgruppe sucht Lösungen gegen steigende Lebensmittelpreise durch Iran-Krise
Eine überparteiliche Arbeitsgruppe in Deutschland kommt an diesem Freitag erneut zusammen, um die steigenden Lebensmittelpreise in Zusammenhang mit der Iran-Krise zu bewältigen. Die aus SPD- und CDU/CSU-Abgeordneten bestehende Gruppe konzentriert sich nun darauf, wie der Konflikt die Supermarktpreise und Lieferketten beeinflusst. Besonders besorgniserregend sind die Auswirkungen auf Haushalte, vor allem solche mit niedrigem Einkommen.
Der Bundestag hatte kürzlich eine Regelung verabschiedet, um die Schwankungen bei den Spritpreisen einzudämmen, indem Tankstellen auf eine tägliche Preisanpassung um 12 Uhr mittags beschränkt wurden. Jetzt richtet die Arbeitsgruppe ihren Fokus auf den Lebensmittelmarkt. An den Gesprächen werden Vertreter des Deutschen Bauernverbandes, des Deutschen Raiffeisenverbandes, des Lebensmitteleinzelhandels sowie Verbraucherschutzorganisationen teilnehmen.
Esra Limbacher, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, betonte, dass die drastischen Preiserhöhungen einkommensschwache Familien besonders hart treffen. Die SPD drängt auf Soforthilfen, um die Belastung durch die gestiegenen Lebensmittelkosten infolge des Iran-Konflikts abzufedern. Das Treffen an diesem Freitag ist bereits die dritte Sitzung der Koalitionsgruppe, in der sowohl wirtschaftliche Risiken als auch praktische Lösungsansätze bewertet werden.
Thema der Beratungen sind Maßnahmen zur Stabilisierung der Lebensmittelpreise und zur Sicherung der Versorgungswege. Fachleute aus Landwirtschaft, Handel und Verbraucherschutz werden ihre Einschätzungen zu den anstehenden Herausforderungen beisteuern. Ziel der Regierung ist es, die unmittelbaren Auswirkungen der Krise auf die alltäglichen Einkaufskosten in den Griff zu bekommen.






