Andreas Köhn tritt als Präsident der Evangelischen Kirche Anhalt zurück
Charlotte JägerPräsident der Anhaltischen Kirche tritt zurück - Andreas Köhn tritt als Präsident der Evangelischen Kirche Anhalt zurück
Andreas Köhn ist als Präsident der Evangelischen Kirche Anhalt zurückgetreten. Sein Rückzug erfolgt nach einer beruflichen Neuorientierung, die ihm nicht mehr genug Zeit für das ehrenamtliche Amt lässt. Trotz seines Rücktritts bleibt er der Kirche als Synodaler für den Bezirk Dessau verbunden.
Köhns Rücktritt wurde vor der Frühjahrssynode bekannt gegeben, auf der nun ein Nachfolger gewählt werden muss. Er begründete seinen Schritt damit, dass seine neuen beruflichen Verpflichtungen die Ausübung des unbesoldeten Amtes unmöglich machten. Das Leitungsgremium der Kirche wird den neuen Präsidenten aus den Reihen der aktuellen Synodalen bestimmen.
Bis dahin übernimmt Jan Brademann, ein stellvertretendes Mitglied, kommissarisch die Leitung der April-Sitzung. Brademanns interimistische Rolle sichert die Kontinuität, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist. Köhn, der zwar nicht mehr Präsident ist, wird weiterhin als Vertreter des Dessauer Bezirks an den Synodalberatungen teilnehmen.
Die Evangelische Kirche Anhalt wird die Wahl des neuen Präsidenten während der Frühjahrssynode durchführen. Brademanns Übergangsrolle überbrückt die Zeit bis zur Bestätigung einer neuen Führungspersönlichkeit. Köhns Ausscheiden markiert einen Wechsel, doch seine weitere Mitwirkung in der Synode hält die Verbindung zu der Arbeit der Kirche aufrecht.






