20 Menschen aus sechs Ländern werden feierlich deutsche Staatsbürger
Niklas Müller20 Menschen aus sechs Ländern werden feierlich deutsche Staatsbürger
Zwanzig Menschen aus sechs verschiedenen Ländern sind bei einer Feier im Landkreishaus offiziell deutsche Staatsbürger geworden. Landrat Peter Dreier begrüßte die Neubürger und bezeichnete ihren Weg zur Einbürgerung als eine Reise des Durchhaltevermögens und der Leistung. Jeder der neuen Bürger leistete einen Eid auf die demokratischen Werte Deutschlands, bevor er seine Einbürgerungsurkunde erhielt.
Die Gruppe der Neubürger stammt aus Ägypten, Syrien, Polen, Rumänien, dem Kosovo und Bulgarien. Gemeinsam sprachen sie den Eid und gelobten Treue zur freien und demokratischen Verfassungsordnung Deutschlands.
Nach der Eidesleistung sprach Dreier über die Bedeutung des Moments. Er betonte die Rechte und Pflichten, die mit der deutschen Staatsbürgerschaft verbunden sind, und ermutigte die Neubürger, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Jeder erhielt anschließend ein Set mit Unterlagen: eine Urkunde, ein Begrüßungsschreiben des Landesministers, eine Kopie des Grundgesetzes sowie ein Buch über den Landkreis.
Bundesweit erhielten zwischen 2021 und 2025 etwa 1,1 Millionen Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. In städtischen Gebieten wie dem Berliner Bezirk Mitte lagen die Zahlen oft zwischen 5.000 und 10.000 Neubürgern pro Bezirk. Dagegen verzeichneten ländliche Regionen in Sachsen oder Bayern in derselben Zeit meist weniger als 1.000 Einbürgerungen.
Die Feier markierte für die 20 Neubürger das Ende eines langen Prozesses. Sie besitzen nun dieselben Rechte und Pflichten wie alle Deutschen. Vertreter der Behörde unterstrichen die Bedeutung ihrer Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Landes.