ZDF und ARD dominieren die Quoten an Christi Himmelfahrt – Privatsender mit gemischten Ergebnissen
Nico KellerZDF und ARD dominieren die Quoten an Christi Himmelfahrt – Privatsender mit gemischten Ergebnissen
Die deutschen Fernsehquoten über das Christi-Himmelfahrts-Wochenende und die umliegenden Tage zeigen klare Gewinner und Verschiebungen bei den Zuschauerpräferenzen. Öffentlich-rechtliche Sender wie ZDF und ARD dominierten zur Hauptsendezeit, während die Privatsender gemischte Ergebnisse bei verschiedenen Programmen und Zielgruppen verzeichneten.
Am Vorabend von Christi Himmelfahrt setzte sich das ZDF mit der Serie Olivia durch, die 3,59 Millionen Zuschauer (17,4 Prozent Marktanteil) anzog. Später am Abend erreichte das heute journal des ZDF 2,83 Millionen Zuschauer (14,1 Prozent) und übertrumpfte damit das ARD-Magazin extra 3, das auf 2,30 Millionen (12,0 Prozent) kam.
Ein besonderer Quotenrenner war der Krimikrimi Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug. Am Donnerstag verfolgten 5,01 Millionen Zuschauer die Folge, was einem Marktanteil von 22,7 Prozent entsprach. In der Hauptsendezeit lag der Film damit deutlich vor Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft, der es auf 3,11 Millionen Zuschauer (14,1 Prozent) brachte.
Die Privatsender verzeichneten unterschiedliche Erfolge. Bei Sat.1 führte Das 1%-Quiz am Christi-Himmelfahrts-Abend die kommerziellen Sender an mit 1,30 Millionen Zuschauern (6,2 Prozent Marktanteil). RTL erreichte mit Dune: Part Two1,03 Millionen (5,4 Prozent), während ProSieben mit Germany’s Next Topmodel insgesamt 1,04 Millionen Zuschauer (5,1 Prozent) verzeichnete. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sank die Reichweite der Show jedoch auf 0,44 Millionen (11,7 Prozent) – ein Rückgang im Vergleich zur Vorwoche.
Das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest hatte hingegen Schwierigkeiten, ein großes Publikum zu erreichen. Auf dem ARD-Nischensender One sahen 0,88 Millionen Zuschauer (4,7 Prozent) zu. Bei den jüngeren Zuschauern lag die Quote bei 0,35 Millionen (9,8 Prozent).
Insgesamt behielt das ZDF in der Hauptsendezeit mit seinen Nachrichten- und Unterhaltungsformaten die Oberhand. Die Privatsender wie Sat.1 und ProSieben kamen auf moderate Quoten, während das zweite ESC-Halbfinale kaum breite Zuschauerresonanz fand. Die Zahlen spiegeln die sich wandelnden Sehgewohnheiten in verschiedenen Altersgruppen und bei unterschiedlichen Sendern wider.
