Wie die WM Berlin für Wochen in Fußballfieber versetzte – und dann verschwand
Nico KellerWie die WM Berlin für Wochen in Fußballfieber versetzte – und dann verschwand
Berlin wurde während der WM zum Fußball-Epizentrum
Die Stadt vibrierte vor Begeisterung, als von Balkonen Flaggen wehten und an jeder Ecke über Taktiken diskutiert wurde. Selbst diejenigen, die dem Sport sonst gleichgültig gegenüberstanden, ließen sich von der Euphorie anstecken.
Kathleen Fengler hielt diese Verwandlung in ihrer Kolumne Treffer der Woche fest. Sie beschrieb, wie das Turnier die Alltagsgespräche dominierte: Menschen, die sonst nur über das Wetter sprachen, analysierten plötzlich Mannschaftsaufstellungen, und selbst die größten Skeptiker wurden über Nacht zu Experten.
Die Autorin gab offen zu, dass sie sich zuvor kaum für Fußball interessiert hatte. Doch die WM zog auch sie in ihren Bann. Mit dem Schlusspfiff jedoch verflog ihr Interesse genauso schnell, wie es gekommen war – und Berlin kehrte zurück in seinen gewohnten Rhythmus.
Die Kolumne Treffer der Woche beleuchtet oft gesellschaftliche Trends und Alltagsbeobachtungen. Diesmal zeigte sie, wie ein großes Ereignis eine Stadt und ihre Gewohnheiten für kurze Zeit prägen kann. Doch kaum war das Turnier vorbei, normalisierte sich das Leben in Berlin wieder.






