10 May 2026, 22:05

Vom Konzunjob zur Imkerei: Wie eine Entlassung 2025 alles veränderte

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für das Pension Inn in Dresden, Deutschland.

Vom Konzunjob zur Imkerei: Wie eine Entlassung 2025 alles veränderte

2025 traf eine Welle von Massenentlassungen und Haushaltskürzungen viele Berufstätige hart – darunter auch eine im Ausland lebende Person in Deutschland. Der plötzliche Jobverlust löste eine Identitätskrise aus, hatten doch Jahre im Konzumbleben sowohl Karriere als auch soziales Umfeld geprägt. Es folgte ein Jahr des Neuanfangs: vom Navigieren durch das Arbeitslosengeld bis hin zur Gründung neuer Projekte.

Die Entlassung bedeutete mehr als nur den Verlust des Einkommens. Ein internationales Netzwerk englischsprachiger Kollegen und Freunde zerstreute sich, hinterließ eine Lücke im Alltag. Als Ausländerin kam die Beantragung deutscher Arbeitslosenhilfe als zusätzliche Hürde hinzu.

Ohne festes Gehalt wurde das Budget enger. Freiberufliche Tätigkeiten und ein kleines Unternehmen brachten weniger ein als das frühere Konzungehalt – besonders, als die Unterstützung auslief. Doch die gewonnene Zeit ermöglichte einen neuen Rhythmus: Bewerbungen schreiben, Artikel verfassen und sogar eine Ausbildung zur Yogalehrerin beginnen.

Ein größerer Wandel bahnt sich an, als ein Start-up im Bereich Datenwissenschaft Form annahm. Gemeinsam mit ehemaligen Kollegen sicherte sich das neue Unternehmen staatliche Fördergelder – ein seltener Lichtblick. Gleichzeitig wurde aus einer gemeinsamen Leidenschaft für Imkerei ein Familienprojekt: Das Paar baute sein Nebenprojekt zu einem vollwertigen Betrieb aus.

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Ein Jahr später hat sich der erste Schock der Entlassung in eine andere Art von Stabilität verwandelt. Das Start-up, die Bienen und ein ausgewogenerer Lebensstil füllen nun den Raum, den einst die Konzunarbeit einnahm. Zwar sind die Einnahmen geringer geblieben, doch der Fokus hat sich verschoben – weg vom Überleben, hin zum Aufbau von etwas Neuem.

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