23 April 2026, 20:05

Volkswagen ändert China-Strategie: Weniger Produktion, mehr Exporte bis 2030

Liniengraph, der den Anstieg der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Volkswagen ändert China-Strategie: Weniger Produktion, mehr Exporte bis 2030

Volkswagen passt seine Strategie in China an, wo das Marktwachstum nachlässt. Das Unternehmen hat die Produktionskapazitäten dort bereits um 1,5 Millionen Fahrzeuge reduziert. Stattdessen soll das Land künftig zu einem wichtigen Exportstandort ausgebaut werden.

Ursprünglich hatte der Autokonzern geplant, bis 2030 bis zu vier Millionen Fahrzeuge in China abzusetzen. Dieses Ziel wurde nun auf 3,2 Millionen gesenkt. Auch die Gewinnmargen in der Region werden voraussichtlich schrumpfen und sich zwischen vier und sechs Prozent einpendeln.

Dass die höheren Margen in China zurückkehren, daran glaubt Volkswagen nicht mehr. Um sich anzupassen, will das Unternehmen bis 2030 jährlich 250.000 Fahrzeuge aus China exportieren. Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der Konkurrenten wie BYD aggressiv expandieren und bereits ab 2026 1,5 Millionen Exporte anstreben.

Über China hinaus sieht Volkswagen Potenzial in Südostasien, dem Nahen Osten, Afrika und Südamerika. Die aktualisierte Strategie wird der Konzern auf einer Kapitalmarktveranstaltung am kommenden Donnerstag in Peking vorstellen – kurz vor Beginn der Beijing Auto Show.

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Die Anpassungen spiegeln einen grundlegenden Wandel in Volkswagens China-Strategie wider. Angesichts nachlassender Inlandsverkäufe rücken Exporte stärker in den Fokus. Die überarbeiteten Pläne werden in den nächsten Tagen im Detail vorgestellt.

Quelle