29 June 2026, 22:08

VBU warnt vor Reformplänen: Minijobs als Rettungsanker für Handwerk und Gastronomie

Minijob-Reform: Baden-Verbands-Vereinigung fordert Stopp

VBU warnt vor Reformplänen: Minijobs als Rettungsanker für Handwerk und Gastronomie

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Pläne zur Reform des Minijob-Systems in Deutschland fallen zu lassen. Der Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Behörden Änderungen der Regeln für geringfügige Beschäftigung prüfen, ohne dass bisher eine endgültige Entscheidung getroffen wurde.

Der VBU argumentiert, dass Minijobs eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung saisonaler Nachfragespitzen und kurzfristiger Personalengpässe spielen. Branchen wie das Handwerk, der Einzelhandel, die Gastronomie und soziale Dienstleistungen seien auf sie angewiesen, um Flexibilität zu erhalten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Laut Verband würden eine Abschaffung oder Einschränkung der Minijobs zu höheren Kosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber führen. Beschäftigte hätten am Ende weniger Nettoeinkommen, während Unternehmen mit steigenden Lohnkosten, mehr Bürokratie und geringerer Anpassungsfähigkeit konfrontiert wären. Der VBU warnt zudem, dass solche Reformen den bestehenden Fachkräftemangel verschärfen und die Wettbewerbsfähigkeit vieler Betriebe schwächen könnten.

Statt die Reformen voranzutreiben, fordert der VBU die Regierung auf, Bürokratie abzubauen und Unternehmen stärker zu unterstützen. In der Stellungnahme wird betont, dass praktikable Lösungen nötig seien – statt zusätzlicher finanzieller und administrativer Belastungen.

Die Position des Verbands spiegelt die Sorgen über mögliche wirtschaftliche und betriebliche Auswirkungen wider. Da bisher keine konkrete Gesetzgebung vorliegt, bleibt die Debatte um Minijobs weiter offen. Die Haltung des VBU unterstreicht die Notwendigkeit, Reformen mit den Bedürfnissen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Einklang zu bringen.

Quelle