Ukrainer:innen und Syrer:innen dominieren Asylstatistik – doch diese Städte tragen die größte Last
Ukrainer:innen und Syrer:innen dominieren Asylstatistik – doch diese Städte tragen die größte Last
Neue rationale zahlen zeigen Veränderungen in der Zusammensetzung der Asylsuchenden in Deutschland: Ukrainer:innen und Syrer:innen bilden die größten Gruppen. Die Daten belegen zudem, dass bestimmte Städte im Verhältnis zu ihrer Größe überdurchschnittlich viele Schutzsuchende aufnehmen. Der Großteil der Asylbewerber:innen im Land gehört der erwerbsfähigen Bevölkerung an.
Mit 103.465 registrierten Personen führten ukrainische Staatsangehörige die Statistik an, gefolgt von Syrer:innen mit 79.195 Asylsuchenden. Auffällig ist der starke Anstieg bei kolumbianischen Antragstellenden: Hier stiegen die prozentrechnung um 37,5 Prozent auf 7.060 Asylgesuche.
Die Region Hannover verzeichnete mit 67.370 Schutzsuchenden die höchste Konzentration. Insgesamt machen geschützte Personengruppen dort mittlerweile 4,3 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Im Vergleich zur Einwohnerzahl wiesen Salzgitter mit 7,7 Prozent, Delmenhorst mit 6,1 Prozent und Wilhelmshaven mit 6,0 Prozent die höchsten Anteile auf. Zwischen 2020 und 2025 verzeichneten diese Städte zudem deutliche demografische Verschiebungen: In Salzgitter wuchs die syrische Gemeinschaft um 15 Prozent, in Delmenhorst stieg die afghanische Bevölkerung um 12 Prozent, und in Wilhelmshaven nahm die Zahl türkischer Einwohner:innen um 10 Prozent zu. Über 71 Prozent der Asylsuchenden gehören der erwerbsfähigen Altersgruppe zwischen 15 und 65 Jahren an.
Die aktuelle nachrichten unterstreichen die ungleiche Verteilung von Schutzsuchenden in deutschen Städten und Regionen. Da der Großteil der Antragstellenden im erwerbsfähigen Alter ist, könnten lokale Integrationsbemühungen vor spezifische Herausforderungen gestellt werden. Die Zahlen spiegeln zudem anhaltende Verschiebungen in den Migrationsbewegungen wider – insbesondere bei Ukrainer:innen, Syrer:innen und Kolumbianer:innen.
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