27 April 2026, 16:12

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und ihres Bildes

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich um die Genehmigung eines Gesetzes durch die Regierung zu kommentieren.

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und ihres Bildes

Taylor Swift hat rechtliche Schritte eingeleitet, um ihre Stimme und ihr Bild vor unberechtigter Nutzung durch KI zu schützen. Ihr Unternehmen reichte im April 2023 drei Markenanmeldungen ein, die sowohl akustische als auch visuelle Elemente abdecken. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich KI-generierter Fälschungen, die ohne Zustimmung das Abbild von Prominenten nutzen.

Die von TAS Rights Management eingereichten Anmeldungen umfassen zwei Wort-Bild-Marken für Swifts Stimme. Eine schützt den Satz "Hey, hier ist Taylor Swift", die andere die Phrase "Hey, ich bin's, Taylor". Eine dritte Anmeldung betrifft ein bestimmtes Foto der Sängerin. Der Fachanwalt für geistiges Eigentum, Josh Gerben, entdeckte die Einreichungen als Erster.

Swifts Vorgehen folgt auf eine Welle von KI-Missbrauch, der ihr Erscheinungsbild zum Ziel hatte. Ihre Stimme und ihr Bild tauchten in unautorisierten Inhalten auf – von Meta-KI-Chatbots bis hin zu gefälschtem pornografischem Material. Das Problem betrifft nicht nur sie: Auch Disney schickte Google im Dezember 2025 eine Abmahnung und warf der KI-Plattform Gemini vor, geschützte Charaktere illegal nachgeahmt zu haben.

Die Unterhaltungsbranche setzt zunehmend auf Markenrechte als Schutz vor KI-Ausbeutung. 2025 sicherte sich Schauspieler Matthew McConaughey acht Marken, darunter eine für seinen ikonischen Spruch "Alles klar, alles klar, alles klar!". Zwar decken Marken traditionell nicht generell Ähnlichkeit oder Stimme ab, doch Swifts Anmeldungen loten die rechtlichen Grenzen im KI-Zeitalter aus. Sollten sie genehmigt werden, könnte sie bei Verstößen vor Bundesgericht klagen – und damit einen Präzedenzfall für andere schaffen.

Swifts Markenanmeldungen unterstreichen einen branchenweiten Wandel: Künstler nutzen zunehmend juristische Mittel, um die Kontrolle über Stimme und Bild angesichts der KI-Bedrohung zurückzugewinnen. Das Ergebnis dieser Anträge könnte maßgeblich beeinflussen, wie Prominente ihre Identität im digitalen Zeitalter verteidigen.

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