Streit um CDU-AfD-Foto in Halberstadt: Heuer betont klare Abgrenzungspolitik
Niklas MüllerStreit um CDU-AfD-Foto in Halberstadt: Heuer betont klare Abgrenzungspolitik
Ein Foto des CDU-Fraktionsvorsitzenden Guido Heuer und des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund bei einer gemeinsamen Veranstaltung in Halberstadt hat für Diskussionen gesorgt. Die Aufnahme warf Fragen zur Haltung der CDU gegenüber der AfD in Sachsen-Anhalt auf. Beide Politiker waren mit eigenen Mikrofonen zu sehen – trotz Heuers späterer Darstellung der Situation.
Die Veranstaltung wurde vom Landesverband Sachsen-Anhalt des Liberal-Mittelständischen Verbands organisiert. Vertreter von CDU, AfD, Linken, Grünen und BSW nahmen teil. Die Bundesvorsitzende Angelika Hießerich-Peter hatte sich bereits im Vorfeld wegen Siegmunds Beteiligung von der Runde distanziert.
Guido Heuer griff ein, nachdem Siegmund eine Aussage getroffen hatte, die schließlich zur Entstehung des Fotos führte. Später betonte er, das Bild zeige politische Konfrontation und keine Zusammenarbeit. Heuer bekräftigte zudem, dass seine Partei weder mit der AfD noch mit der Linken eine Koalition eingehen werde.
Siegmund wies Vorwürfe zurück, die CDU lockere ihre Abgrenzungspolitik gegenüber der AfD. Heuer präzisierte, die CDU werde zwar „Grenzen ziehen, aber nicht ausschließen“.
Das Foto und die anschließenden Stellungnahmen haben die Position der CDU in Sachsen-Anhalt verdeutlicht: Die Partei besteht darauf, weder mit der AfD noch mit der Linken zusammenzuarbeiten. Zwar waren bei der Veranstaltung mehrere politische Gruppen vertreten, doch die Haltung der CDU bleibt unmissverständlich.






