Schulleiter fordern mehr Autonomie gegen Gewalt an Schulen in Niedersachsen
Schulleiter fordern mehr Autonomie gegen Gewalt an Schulen in Niedersachsen
Der Verband Deutscher Schulleiterinnen und Schulleiter (VDS) hat kürzlich seine Herbsttagung in Oldenburg abgehalten, um die wachsende Sorge über Gewalt an Schulen zu thematisieren. Fachleute, Politiker und Pädagogen kamen zusammen, um Lösungsansätze zu diskutieren – mit Schwerpunkt auf Schulleitung, Prävention und Digitalisierung im Bildungsbereich.
Stephan Ertner, Staatssekretär im niedersächsischen Kultusministerium, eröffnete die Veranstaltung mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen Herausforderungen. Er stellte die Initiative "Freiräume-Prozess Niedersachsen" vor, die Schulleitungen mehr Entscheidungsbefugnisse einräumen soll. Ertner betonte zudem die Bedeutung digitaler Werkzeuge und stärkerer beruflicher Netzwerke für eine verbesserte Schulorganisation.
Die Konferenz endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, die Schulleitung und Präventionsmaßnahmen zu stärken. Initiativen wie der "Freiräume-Prozess Niedersachsen" zielen darauf ab, Schulen mehr Autonomie zu gewähren, während laufende Forschungsarbeiten künftige Bildungs-politik leiten werden. Die nächsten Schritte hängen von abgestimmten Maßnahmen aller Beteiligten ab.
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