Sachsen-Anhalt schafft digitalen Durchbruch mit Rekordausbau des Breitbandnetzes
Niklas MüllerSachsen-Anhalt schafft digitalen Durchbruch mit Rekordausbau des Breitbandnetzes
Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte bei der Verbesserung seiner digitalen Infrastruktur gemacht. Der Anteil der Haushalte mit langsamen Internetanschlüssen – sogenannten „weißen Flecken“ – ist deutlich gesunken: von knapp 9 Prozent auf unter 3 Prozent. Möglich wurde dies durch eine Kombination aus öffentlichen Fördermitteln und privaten Investitionen in den Breitbandausbau in der Region.
Seit 2008 hat Sachsen-Anhalt rund 500 Millionen Euro in den Ausbau schneller Internetverbindungen gesteckt, finanziert aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landeshaushalts. Die Maßnahmen haben die Internetgeschwindigkeiten für die Bevölkerung spürbar erhöht. Heute verfügen 97,53 Prozent der Haushalte über mindestens 30 Mbit/s, während 93,08 Prozent sogar 100 Mbit/s oder mehr erreichen.
Auch bei ultraschnellen Anschlüssen verzeichnet die Region einen deutlichen Aufschwung: Der Anteil der Haushalte mit 1 Gbit/s hat sich mehr als verdoppelt – von 25,96 auf 65,37 Prozent. Gleichzeitig stieg die Versorgung mit Glasfaser bis ins Gebäude oder bis in die Wohnung (FTTB/H) von 13,07 auf 48,74 Prozent.
Über 30 Telekommunikationsunternehmen haben am Netzausbau mitgewirkt und dabei private Mittel in die öffentliche Förderung eingebracht. Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, hat diese Entwicklungen im Rahmen einer umfassenden Strategie zur Schließung der digitalen Klüfte in der Region vorangetrieben.
Durch das Zusammenspiel von öffentlicher Förderung und privatem Engagement konnten die langsamen Internetzonen in Sachsen-Anhalt drastisch reduziert werden. Mit schnellen Anschlüssen, die nun fast allen Haushalten zur Verfügung stehen, hat die Region ihre digitale Infrastruktur für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nachhaltig gestärkt.






