28 March 2026, 06:06

Roboter-Küchenhersteller kämpft zwischen Expansion und Kurssturz um die Zukunft

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Roboter-Küchenhersteller kämpft zwischen Expansion und Kurssturz um die Zukunft

Ein Hersteller von Roboterküchen erweitert trotz finanzieller Herausforderungen seine Aktivitäten. Das Unternehmen hat neue Partnerschaften geschlossen und Militärverträge gesichert, während es gleichzeitig seine Finanzen umstrukturiert. Der Aktienkurs ist in diesem Jahr jedoch stark eingebrochen.

Erst kürzlich ging das Unternehmen eine Kooperation mit MMV Leasing ein, um Gastronomiebetrieben die Möglichkeit zu bieten, seinen KI-gesteuerten CA-1-Roboter zu leasen. Mit diesem Schritt soll der behauptete Auftragsbestand von 8.000 Einheiten in tatsächliche Verkäufe umgewandelt werden. Zur Unterstützung der Produktion arbeitet das Unternehmen mit dem Auftragsfertiger Celestica zusammen, der in der Lage ist, vierstellige Stückzahlen zu bewältigen.

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Zur Stärkung der Finanzierung hat das Unternehmen durch eine Mini-Anleihe 1,67 Millionen Euro für die Produktion neuer Roboter eingesammelt. Dennoch ist der Aktienkurs seit Januar um über 53 Prozent gefallen und notiert derzeit bei 5,58 Euro. Die finanziellen Prognosen bleiben gemischt: Für 2026 wird ein Umsatz zwischen 44 und 55 Millionen Euro erwartet, doch für 2025 deuten Schätzungen auf einen operativen Verlust von 15 Millionen Euro bei lediglich 250.000 Euro Umsatz hin.

Neben kommerziellen Vorhaben testet das Unternehmen autonome Kochsysteme mit der Bundeswehr für die Truppenverpflegung. Zudem besteht ein Liefervertrag über bis zu 25 Einheiten für die ukrainischen Streitkräfte. Zwar verweist das Unternehmen auf einen theoretischen Auftragsbestand im Wert von 1,6 Milliarden Euro, doch liegen keine konkreten Daten vor, wie viele der geplanten 8.000 Roboter bis Ende 2024 tatsächlich verkauft oder verleast wurden.

Das Unternehmen verfolgt weiterhin militärische und kommerzielle Chancen, während es finanzielle Hürden bewältigt. Der Kursverfall und die prognostizierten Verluste stehen im Kontrast zu ehrgeizigen Umsatzzielen und dem hohen behaupteten Auftragsbestand. Der Erfolg der Leasing-Partnerschaften und die Produktionskapazitäten werden voraussichtlich die kurzfristige Performance des Unternehmens prägen.

Quelle