04 April 2026, 16:05

Regio-Pass startet: Digitales Abo für Pendler und Stadtrandbewohner im Test

Alte spanische Zeitung "El Pueblo" aus den frühen 2000er Jahren mit sichtbarem Text und schwarzem Rand auf weißem Hintergrund.

Regio-Pass startet: Digitales Abo für Pendler und Stadtrandbewohner im Test

Regio-Pass: Neues Digital-Abo bündelt regionale Inhalte für Pendler und Stadtrandbewohner

Ein neues digitales Abo-Modell namens Regio-Pass ist gestartet, um Leser in den äußeren Stadtbezirken und Pendler anzusprechen. Das Pilotprojekt, unterstützt von drei Regionalzeitungen, ermöglicht den Zugang zu Inhalten über die übliche lokale Berichterstattung hinaus. Die Verantwortlichen wollen den Erfolg evaluieren, bevor über eine flächendeckende Einführung entschieden wird.

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Mit dem Regio-Pass können Leser aus Freiburg oder Mannheim etwa Kritiken aus dem Baden-Badener Festspielhaus lesen. Fußballfans von Vereinen wie Waldhof Mannheim oder dem KSC erhalten zudem Nachrichten über den SC Freiburg. Ziel der Initiative ist es, Abonnenten durch ein erweitertes digitales Angebot einen Mehrwert zu bieten.

Hinter den Kulissen übernimmt die Kleinmachnower Firma Contentpass GmbH die technische Umsetzung. Dirk Freytag, Geschäftsführer von Contentpass und Präsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), hofft, dass das Projekt dem Lokaljournalismus neuen Auftrieb gibt. Nadja Poppen, geschäftsführende Gesellschafterin der BZ.medien Gruppe, teilt diese Zuversicht und wirbt dafür, den Pass als attraktive Zusatzleistung zu sehen.

Der Regio-Pass ist Teil eines größeren Trends zur Medienkooperation. Das Bündnis Alles plus, angeführt von Der Spiegel und der FAZ, bietet bereits vergünstigte Pakete mit regionalen und überregionalen Titeln an. Bisher liegen jedoch keine Daten vor, wie viele weitere Medienhäuser ähnliche Abo-Modelle testen.

Der Regio-Pass läuft zunächst als zeitlich befristeter Test, wobei die Macher die Resonanz genau beobachten. Bei Erfolg könnte das Modell ausgebaut werden und noch mehr Lesern überregionalen Content zugänglich machen. Aktuell steht jedoch im Vordergrund, Pendler und Bewohner am Stadtrand von dem Angebot zu überzeugen.

Quelle