Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Haushalt
Niklas MüllerRegierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Haushalt
Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Handwerksleistungen im Haushalt. Die Förderung ermöglicht es Haushalten derzeit, bis zu 20 Prozent der Handwerkerkosten steuerlich geltend zu machen – mit einer jährlichen Obergrenze von 6.000 Euro. Noch ist jedoch unklar, ob das Programm komplett gestrichen wird.
Mit der Steuererleichterung können Privatpersonen einen Teil ihrer Renovierungskosten absetzen. Die Erstattung beträgt bis zu 1.200 Euro pro Jahr. Das Bundesfinanzministerium hat sich bisher nicht zu Berichten geäußert, wonach der Bonus gestrichen werden könnte.
Bevor eine Entscheidung fällt, führt die Koalition Gespräche mit Wirtschaftsverbänden. Ziel der Konsultationen ist es, die möglichen Folgen für Handwerker und Hausbesitzer abzuschätzen. Unterdessen betonen führende Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ihnen lägen keine Pläne zur Abschaffung der Förderung vor.
Die Steuervergünstigung existiert seit Jahren und hilft, die Kosten für Reparaturen und Modernisierungen zu senken. Sollte sie entfallen, müssten Haushalte höhere Eigenanteile für Renovierungsarbeiten tragen. Die Überprüfung der Förderung erfolgt im Rahmen der aktuellen Haushaltsdebatten und der allgemeinen Finanzpolitik der Regierung.
Wie die Prüfung der Koalition ausgehen wird, bleibt vorerst offen. Eine Streichung der Steuererleichterung würde Hausbesitzern eine wichtige finanzielle Unterstützung für Reparaturen und Verbesserungen nehmen. Wirtschaftsverbände und Abgeordnete warten nun auf eine offizielle Bekanntgabe zur Zukunft des Programms.






