"Ohligs City Ring": Weniger Parkplätze für besseren ÖPNV und Verkehrssicherheit
Charlotte Jäger"Ohligs City Ring": Weniger Parkplätze für besseren ÖPNV und Verkehrssicherheit
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundlichen Verkehr fördern und die Anbindung an die Innenstadt verbessern. Zudem zielt es darauf ab, die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs zu optimieren. Geplant sind Änderungen bei Parkplätzen, Verkehrsflüssen und der Businfrastruktur.
Insgesamt fallen 35 Parkplätze weg. Die größten Kürzungen gibt es in der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße. Auf dem Rennpatt entfallen acht Stellplätze, doch in einem umgenutzten Bereich entstehen acht neue.
Durch Halteverbotszonen und zusätzliche Markierungen sollen Verkehrsflüsse entzerrt und die Sicherheit erhöht werden. Eine Einbahnstraßenregelung auf dem Rennpatt wird geprüft, um den Verkehr zu entlasten und den Busbetrieb zu erleichtern. Zudem sind barrierefreie Bushaltestellen geplant – entweder neu oder erweitert –, um die Nutzung des ÖPNV attraktiver zu machen.
Unklar ist noch, ob die wegfallenden Plätze am Rennpatt ersetzt werden. Die Gesamtzahl der öffentlichen Parkmöglichkeiten in der Umgebung wurde bisher nicht bewertet. In politischen Diskussionen wird abgewogen, ob die Vorteile die Parkplatzverluste überwiegen und ob es Alternativen für Anwohner, Besucher und Kunden gibt.
Priorität hat das Projekt bei besseren Busverbindungen, barrierefreien Haltestellen und mehr Verkehrssicherheit. Diese Ziele gehen jedoch auf Kosten einiger Parkkapazitäten. Die Verantwortlichen müssen Bedenken wegen des Platzverlusts und mögliche Ausweichlösungen angehen.






