29 March 2026, 08:06

München wird zur europäischen Hochburg für Deep-Tech-Innovationen

Eine Karte der Vereinigten Staaten, auf der Unternehmenslogos und Text die Standorte des Software-Ökosystems angeben.

München wird zur europäischen Hochburg für Deep-Tech-Innovationen

München hat sich zu einem führenden Zentrum für Deep-Tech-Innovationen in Europa entwickelt. Die Startup-Szene der Stadt kann es mittlerweile mit etablierten Standorten aufnehmen – Unternehmen wie Planqc und Isar Aerospace treiben die Grenzen in den Bereichen Quantencomputing und Luft- und Raumfahrt voran. Bis 2030 könnten diese Zukunftstechnologien der europäischen Wirtschaft einen Wert von bis zu einer Billion Dollar bringen und fast eine Million neue Arbeitsplätze schaffen.

Das Wachstum des Münchner Startup-Ökosystems speist sich aus einer Mischung von akademischer Stärke und industrieller Unterstützung. Einrichtungen wie die Technische Universität München, die Ludwig-Maximilians-Universität und das Fraunhofer-Institut bilden ein dichtes Forschungsnetzwerk. Gleichzeitig bieten Konzernriesen wie Allianz, Infineon, Siemens und BMW jungen Unternehmen wertvolle Kontakte und Ressourcen.

Aus diesem Umfeld sind bereits bekannte Namen hervorgegangen. Celonis, Isar Aerospace und Helsing zählen zu den Münchner Unternehmen, die in den Bereichen KI, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung von sich reden machen. UnternehmerTUM, das von Susanne Klatten unterstützte Gründerzentrum, spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem es Gründer von der ersten Idee bis zur Skalierung begleitet.

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Die Investitionstrends unterstreichen die Anziehungskraft der Region. Bis 2025 floss fast die Hälfte des gesamten Risikokapitals für deutsche Startups nach Bayern. Quanten-Technologie-Startups wie Q.ANT und Quantum Optics Jena sicherten sich beträchtliche Finanzierungen – Q.ANT sammelte 2026 rund 62 Millionen Euro ein, während Quantum Optics Jena eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 8,5 Millionen Euro abschloss. Allerdings bleibt privates Kapital in europäischen Quantenfirmen begrenzt: Nur 5 % der Mittel stammen aus dieser Quelle.

Durch die Kombination aus Forschung, Industrie und Investitionen hat sich München als Deep-Tech-Schmiede etabliert. Die Startups der Stadt konkurrieren mittlerweile global in Bereichen wie Quantencomputing, Luft- und Raumfahrt und KI. Bei anhaltendem Wachstum könnten diese Innovationen die wirtschaftliche und technologische Landschaft Europas im kommenden Jahrzehnt grundlegend verändern.

Quelle