MTV Wolfenbüttel kämpft um Trainingsplatz nach überraschender Sperrung durch die Stadt
Niklas MüllerMTV Wolfenbüttel kämpft um Trainingsplatz nach überraschender Sperrung durch die Stadt
MTV Wolfenbüttel wirft Stadtverwaltung vor, Hauptplatz im Meesche-Sportpark überraschend gesperrt zu haben
Der Verein MTV Wolfenbüttel hat der Stadtverwaltung vorgeworfen, den Hauptspielplatz im Meesche-Sportpark ohne Vorwarnung geschlossen zu haben. Durch die Sperrung wurden die Vorbereitungen des Teams auf die anstehende Landesliga-Saison empfindlich gestört. In der Folge musste der Club sein erstes Training nach Adersheim verlegen und geplante Testspiele absagen.
Die Stadtverwaltung wies die Vorwürfe zurück. Sie betonte, bereits im Mai alle Sportvereine – darunter auch den MTV Wolfenbüttel – um die Nennung wichtiger Termine gebeten zu haben. Da seitens des Vereins keine verlässlichen Angaben vorlagen, seien für den 8. Juni Wartungsarbeiten angesetzt worden.
Trotz der organisatorischen Herausforderungen habe die Stadt den Hauptplatz bereits ab dem 14. Juli wieder früher freigegeben, hieß es weiter. Zudem stehe dem MTV Wolfenbüttel weiterhin die Nutzung alternativer Plätze im Meesche-Sportpark sowie an der Halberstädter Straße offen.
Eine Mitschuld an möglichen finanziellen Folgen wies die Verwaltung zurück. Sie verwies auf die geltende Nutzungsvereinbarung für die Anlage und forderte eine professionellere Kommunikation ein. Gleichzeitig appellierte sie an den Verein, künftig besser zu planen, um solche Konflikte zu vermeiden.
Durch die Platzsperrung sah sich der MTV Wolfenbüttel gezwungen, seine Trainingsplanung umzustellen. Die erste Einheit fand stattdessen in Adersheim statt. Die Stadt beharrt darauf, dass eine klarere Abstimmung die Störungen hätte verhindern können.
