Metro Logistics setzt auf KI für standortübergreifendes Energiemanagement in Deutschland
Charlotte JägerMetro Logistics setzt auf KI für standortübergreifendes Energiemanagement in Deutschland
Metro Logistics Germany GmbH und das Hamburger Softwareunternehmen encentive haben eine Partnerschaft geschlossen, um eine KI-gestützte Energieplattform einzuführen. Das System flexOn soll an allen deutschen Logistikstandorten des Unternehmens implementiert werden, um die Energieeffizienz zu steigern. Ziel der Kooperation ist es, Kosten zu senken und den Stromverbrauch in Echtzeit zu optimieren.
Als erster Standort testet das Logistikzentrum in Marl die Plattform. Anschließend wird das System schrittweise in Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau ausgerollt. Damit wird erstmals ein standortübergreifendes Energiemanagement möglich.
Die flexOn-Plattform erfasst den Energieverbrauch, die -erzeugung und die Lasten in Echtzeit. Sie passt automatisch Hochverbrauchssysteme wie Kühlanlagen und Elektro-Stapler an, um Spitzenlasten zu reduzieren. Das Laden der Elektro-Stapler wird priorisiert, wenn die Solarstromerzeugung hoch oder die Strompreise niedrig sind.
Durch Lastverschiebungen und die verstärkte Eigennutzung von Solarstrom erwartet Metro Logistics eine Senkung der Energiekosten. Das System bietet vollständige Transparenz über die Energieflüsse und ermöglicht eine zentrale Überwachung aller Standorte.
Die Plattform soll das Energiemanagement automatisieren und durch intelligente Stromnutzung die Ausgaben verringern. Echtzeitdaten und Lastoptimierung helfen Metro Logistics, die Abläufe an allen deutschen Standorten effizienter zu gestalten. Die Ausweitung folgt auf einen erfolgreichen Pilotbetrieb im Logistikzentrum Marl.






