Met Gala 2026: Warum Bezos' Sponsoring für Aufruhr in der Modewelt sorgt
Niklas MüllerMet Gala 2026: Warum Bezos' Sponsoring für Aufruhr in der Modewelt sorgt
Die Met Gala 2026 hat für Diskussionen gesorgt, nachdem Amazon-Gründer Jeff Bezos und seine Partnerin Lauren Sánchez als Hauptsponsoren und ehrenamtliche Co-Vorsitzende eine prominente Rolle übernommen haben. Während die Veranstalter ihr Engagement loben, üben einige Vertreter der Modebranche Kritik an dieser Entscheidung.
Das Motto der diesjährigen Gala, "Kostümkunst", untersucht, wie Kleidung mit dem menschlichen Körper interagiert. Prominente Persönlichkeiten wie Beyoncé, Nicole Kidman und Venus Williams werden in diesem Jahr ebenfalls als Co-Vorsitzende fungieren.
Anna Wintour, die langjährige Organisatorin der Gala, betonte Sánchez' Leidenschaft für Mode und Kostümdesign. Sánchez gab sogar vorab einen Einblick in ihr Outfit und lenkte damit die Aufmerksamkeit auf ihre Rolle.
Zum Host Committee gehören unter anderem der Designer Anthony Vaccarello und die Schauspielerin Zoë Kravitz. Dennoch ist nicht jeder begeistert: In New York tauchten Protestplakate auf, die zum Boykott der Gala wegen Bezos' Beteiligung aufrufen.
Kritiker argumentieren, dass die Präsenz des Tech-Milliardärs dem künstlerischen Anspruch der Veranstaltung widerspricht. Ungeachtet dessen bleibt die Ausstellung auf das Verhältnis von Kleidung und körperlicher Form fokussiert – ganz im Sinne des Mottos.
Die Met Gala 2026 wird mit Bezos und Sánchez in Schlüsselpositionen sowie einem glanzvollen Line-up an Co-Vorsitzenden stattfinden. Der inhaltliche Schwerpunkt auf "Kostümkunst" bleibt unverändert, doch die Debatte über den Einfluss von Konzernen auf die Modebranche hält an.






