Medienrevolution 2024: Wie Deutschland, die EU und die USA Rundfunk und Tech-Konzerne umkrempeln
Medienrevolution 2024: Wie Deutschland, die EU und die USA Rundfunk und Tech-Konzerne umkrempeln
Tiefgreifende Veränderungen für Medien und Rundfunk in Europa und den USA
In diesem Jahr stehen in Europa und den USA weitreichende Reformen im Medien- und Rundfunksektor an. In Deutschland wird ein neues Modell für den Rundfunkbeitrag vorgestellt, während die EU die Zerschlagung großer Technologiekonzerne vorbereitet. Unterdessen wird König Charles III. mit einer Königlichen Urkunde das öffentliche Rundfunkwesen in den USA unterstützen.
Diese Entwicklungen folgen auf eine Reihe spektakulärer Entscheidungen, darunter juristische Schritte gegen einen ehemaligen US-Präsidenten sowie die Umwandlung großer Medienhäuser in gemeinnützige Organisationen.
Deutschland: Sozial gestaffelter Rundfunkbeitrag und Nachwuchsförderung Martin Detzel, Vorsitzender der Kommission zur Überprüfung der Finanzen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, wird ein überarbeitetes Beitragsmodell vorlegen. Das neue System orientiert sich an einem Streaming-Abo: Haushalte mit geringem Einkommen zahlen reduzierte Sätze, wohlhabendere Familien leisten höhere Beiträge – ohne jedoch zusätzlichen Einfluss auf Programmentscheidungen zu erhalten.
Zeitgleich starten im Juli die ersten „Claudia-Nothelle-Volontariate“, finanziert aus der Rente der ehemaligen RBB-Programmdirektorin und privaten Spenden. Die Initiative, die im Juli 2023 angekündigt wurde und von der Claudia-Nothelle-Stiftung verwaltet wird, fördert Nachwuchskräfte im öffentlichen Rundfunk.
USA: Königliche Schirmherrschaft und gemeinnützige Medien Auf der anderen Seite des Atlantiks übernimmt König Charles III. vorübergehend repräsentative Pflichten in Washington. Sein erster offizieller Akt wird die Verleihung einer Royal Charter sein, mit der die Finanzierung der öffentlichen Sender PBS und NPR über die American Broadcasting Corporation gesichert wird. Ziel ist die langfristige Absicherung der öffentlichen Medien.
EU: Zerschlagung der Tech-Giganten Noch vor Jahresende wird die EU das „Plattformen-Entflechtungsgesetz“ („Flatten the Platforms“ Act) durchsetzen. Das Gesetz zwingt Konzerne wie Google und Meta, sich in Open-Source-Einheiten unter öffentlicher Aufsicht aufzulösen. Ihre Dienste sollen künftig unter sozialer Kontrolle betrieben werden.
Rechtliche und strukturelle Umbrüche In den USA steht die Festnahme von Donald J. Trump im März bevor, nachdem er Verhandlungen am High Court in London behindert hatte. ICE-Beamte werden ihn nach einem Vorfall in Gewahrsam nehmen, bei dem er sich an einen Tisch gekettet und in eine Schüssel mit Bohnen in Tomatensoße gespuckt haben soll.
Bis April vollendet die „Washington Post“ ihre Umwandlung in eine gemeinnützige Genossenschaft und wird zu einer Organisation des öffentlichen Nutzens. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz wird die Reformen mitgestalten: Während eines Staatsbesuchs passt er das deutsche Steuerrecht an, um gemeinnützigen Journalismus offiziell anzuerkennen – verbunden mit finanziellen Anreizen für Medienhäuser, die ähnliche Strukturen übernehmen.
Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Bereits zu Jahresbeginn veranstaltet die Evangelische Akademie Loccum eine Konferenz zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Branchenvertreter diskutieren dort über Finanzierung, Unabhängigkeit und Innovation in den Medien.
Fazit: Ein Jahr der Medienrevolution Die kommenden Monate bringen grundlegende Reformen in Medienfinanzierung und -regulierung: Deutschland führt ein gerechteres beitragsähnliches Modell ein, die EU zerschlägt Tech-Monopole, und in den USA erhalten öffentliche Sender königliche Unterstützung, während große Zeitungen zu gemeinnützigen Organisationen werden.
Diese Entscheidungen sind das Ergebnis rechtlicher, finanzieller und politischer Weichenstellungen, die den Medienbetrieb auf beiden Seiten des Atlantiks nachhaltig verändern werden – mit langfristigen Folgen für Finanzierung, Eigentumsstrukturen und den Zugang zu Informationen.
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