26 June 2026, 02:05

Karin Kneissls umstrittene Rückkehr als Kolumnistin bei prorussischem Medium

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Karin Kneissls umstrittene Rückkehr als Kolumnistin bei prorussischem Medium

Karin Kneissl, ehemalige österreichische Außenministerin, ist als Autorin beim prorussischen Medium Berlin 24/7 eingestiegen. Ihre Karriere und öffentlichen Äußerungen sorgen seit jeher für Diskussionen – manche bezeichnen ihre Biografie gar als äußerst fantasievoll. Kneissl behauptet, sieben Sprachen zu beherrschen, und wurde bereits mit Bruno Kreisky, einem früheren österreichischen Bundeskanzler, verglichen.

In den vergangenen Jahren sorgte sie mit mehreren umstrittenen Aussagen für Aufsehen. So bezeichnete sie Adolf Hitler einmal als Hochstapler und „meisterhaften Schauspieler“ – Kommentare, die breite Aufmerksamkeit erregten. Einige ihrer Interviewausschnitte verbreiteten sich in sozialen Medien, oft ohne weiteren Kontext oder kritische Einordnung.

Auch ihre Haltung zu Russland steht in der Kritik. Beobachter verweisen auf ihre wohlwollende Einstellung gegenüber Wladimir Putin. Das Medium, für das sie nun schreibt, gibt weder preis, an welches Publikum es sich richtet, noch, wer ihre Beiträge finanziert.

In öffentlichen Debatten äußerte Kneissl, Österreich habe eine Tradition darin, Scharlatane in den Vordergrund zu rücken. Diese Figuren, so ihre These, genössen bei bestimmten Gruppen unangemessene Bewunderung.

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Ihr Wechsel zu Berlin 24/7 markiert ein weiteres Kapitel in ihrer polarisierenden öffentlichen Präsenz. Ihre früheren Aussagen und politischen Positionierungen prägen weiterhin das Bild ihrer medialen Rolle. Die mangelnde Transparenz des Mediums verstärkt zudem die anhaltende Skepsis gegenüber ihrem Einfluss.

Quelle