17 June 2026, 18:43

Italo drängt auf deutschen Markt – Pro Bahn fordert faire Regeln für Fernverkehrswettbewerb

Pro Bahn fordert Schutzvorkehrungen für den Eintritt von Italo ins deutsche Fernverkehrsgeschäft

Italo drängt auf deutschen Markt – Pro Bahn fordert faire Regeln für Fernverkehrswettbewerb

Pro Bahn begrüßt Italos geplanten Einstieg in den deutschen Fernverkehrsmarkt. Der Fahrgastverband sieht darin eine Chance für die Branche – vorausgesetzt, es gelten faire Regelungen.

Italo plant, auf zentralen Strecken wie Berlin–München, München–Hamburg sowie Köln–Frankfurt–München zu verkehren. Pro Bahn unterstützt die Expansion, pocht jedoch auf klare politische Vorgaben, um faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten.

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Die Organisation fordert rechtlich verbindliche Schutzmechanismen für bestehende Regionalverkehre bei der Vergabe von Trassenkapazitäten. Zudem verlangt sie eine unabhängige nationale Behörde zur Steuerung der Fernverkehrsstreckenverteilung. Darüber hinaus setzt sich Pro Bahn für ein einheitliches Tarifsystem aller Anbieter ein – inklusive Zeitkarten und einer anbieterübergreifenden Alternative zur BahnCard 100.

Ziel ist es, Nachteile für ländliche Regionen, den Regionalverkehr und treue Fahrgäste zu vermeiden. Der Verband betont, dass der Ausbau des Fernverkehrs nicht auf Kosten regionaler Verbindungen gehen dürfe.

Die Vorschläge von Pro Bahn zielen darauf ab, das Wachstum im Fernverkehr mit dem Schutz bestehender Angebote in Einklang zu bringen. Die Maßnahmen sollen auf Italos neuen Strecken gelten und für einheitliche Standards bei allen Anbietern sorgen. Ländliche Gebiete und der Regionalverkehr blieben so auch künftig abgesichert.

Quelle