ILA Berlin 2023 zieht 110.000 Besucher an und setzt auf Innovation und Sicherheit
Nico KellerILA Berlin 2023 zieht 110.000 Besucher an und setzt auf Innovation und Sicherheit
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) endete mit rund 110.000 Besuchern – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zur Ausgabe 2021. Die Messe fand am traditionellen Standort, dem Flughafen Berlin Brandenburg, statt, der seit 1992 Austragungsort des Events ist.
Eröffnet wurde die ILA von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Über 765 Aussteller aus 37 Ländern präsentierten sich auf der Fachmesse, die von Podiumsdiskussionen, Flugvorführungen und den neuesten Entwicklungen in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung geprägt war.
Am 10. Juni blockierten pro-palästinensische Aktivisten zeitweise die Zufahrten zum Gelände. Trotz dieser Störung verlief die Veranstaltung wie geplant und setzte einen Fokus auf Innovationen und branchenübergreifende Zusammenarbeit.
Marie-Christine von Hahn, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), betonte die Bedeutung des Sektors: „Die Luft- und Raumfahrt ist nicht nur eine Schlüsseltechnologie, sondern auch eine strategische Infrastruktur.“ Ein weiterer Höhepunkt der Messe war die Ankündigung von acht Rüstungsunternehmen, nach dem Scheitern des FCAS-Projekts gemeinsam einen neuen Kampfflugzeugtyp zu entwickeln.
Die ILA Berlin 2023 verzeichnete mit 110.000 Besuchern mehr Zulauf als ihre Vorgängerin und unterstrich damit die Rolle der Branche als Treiber für Innovation und strategische Weiterentwicklung. Veranstalter und Teilnehmer werteten die Messe als Erfolg – insbesondere wegen ihrer Bedeutung für die internationale Zusammenarbeit.






