Hochwasserkrise im Heidekreis: Warum der Deichverband Hodenhagen ausgeschlossen wurde
Hochwasserkrise im Heidekreis: Warum der Deichverband Hodenhagen ausgeschlossen wurde
Hochwassermanagement im Landkreis Heidekreis in der Kritik nach Ausschluss eines wichtigen Deichverbands während der Dezember-Hochwasser 2023
Die Hochwasserbewältigung im Landkreis Heidekreis steht in der Kritik, nachdem der lokale Deichverband Hodenhagen während der Hochwasserereignisse im Dezember 2023 von wichtigen Krisensitzungen ausgeschlossen wurde. Dr. Christoph Wasserfuhr, Vorsitzender des Deichverbands Hodenhagen, durfte nicht an den Treffen des Krisenstabs teilnehmen – eine Entscheidung, die Bedenken hinsichtlich der Koordination und der Sicherheitsmaßnahmen aufwirft. Gleichzeitig werden langfristige Hochwasserschutzpläne, darunter der vorgeschlagene Bau eines Sperrwerks an der Meiße, weiterhin diskutiert.
Die Entscheidung, den Deichverband Hodenhagen von den Notfallberatungen auszuschließen, traf die lokale Kreisverwaltung. Behördenvertreter begründeten dies mit der Notwendigkeit eines straffen Entscheidungsprozesses: Weniger Teilnehmer sollten die Abstimmung während der Flutkrise beschleunigen. Später erklärte die Kreisverwaltung, die Kommunikation innerhalb des Krisenstabs sei effektiv und von allen Beteiligten positiv bewertet worden.
Unabhängig davon wurden ohne Information des Verbands Erdarbeiten am Fuß eines Deichs durchgeführt. Diese nicht abgestimmte Maßnahme gefährdete die Stabilität des Bauwerks und verschärfte die Spannungen zwischen lokalen Initiativen und den Behörden. Der Deichverband Hodenhagen hatte zudem vorgeschlagen, den Meißedeich Krusenhausener Bach vorübergehend abzudichten, um zu verhindern, dass Wasser in Richtung des nahegelegenen Safari-Parks fließt – doch dieser Vorschlag wurde nicht umgesetzt.
Der Ingenieur Christoph Wasserfuhr betont seit Langem die Dringlichkeit eines Sperrwerks an der Meiße. Die Kosten für das Projekt werden auf vier bis fünf Millionen Euro geschätzt, die Bauzeit auf etwa drei Jahre. Wasserfuhr hält diese Maßnahme für den entscheidenden Schritt, um bei Extremwetter künftige Überflutungen zu verhindern. Allerdings weigert sich der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), die Stabilität der bestehenden Meiße-Deiche in offiziellen Berechnungen anzuerkennen – mit Verweis auf formale rechtliche Gründe.
Die Lage wird zusätzlich durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verkompliziert. Demzufolge müssen sich alle Deichverbände, einschließlich des DV Hodenhagen, auflösen und neu gründen – was laufende Hochwasserschutzmaßnahmen unterbrechen könnte.
Der Ausschluss des Deichverbands Hodenhagen von den Krisensitzungen unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Koordination des Hochwassermanagements. Während der geplante Meiße-Sperrwerk weiter geprüft wird und rechtliche Änderungen die Deichverbände zum Umbruch zwingen, diskutieren lokale Behörden und Fachleute weiterhin über den besten Weg nach vorn. Die Kreisverwaltung beteuert zwar, die Notfallreaktion sei erfolgreich verlaufen, doch bleiben Fragen zur Deichsicherheit und zu Kommunikationsdefiziten ungeklärt.
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