Hertha BSC findet spät zur Form – doch der Aufstieg rückt in die Ferne
Lina HuberHertha BSC findet spät zur Form – doch der Aufstieg rückt in die Ferne
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen in der 2. Bundesliga erleiden Dämpfer – doch die Formkurve zeigt nach oben
Der Aufstiegskampf von Hertha BSC in der 2. Bundesliga hat einen Rückschlag erlitten: Die Mannschaft liegt nun sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Dennoch deuten die jüngsten Leistungen auf eine späte Saisonwende unter Trainer Stefan Leitl hin. Eine Schlüsselfigur dieser verbesserten Form ist Verteidiger Kevin Sessa, der sich in den vergangenen Wochen einen Stammplatz erkämpft hat.
Trainer Leitl hatte bereits vor einigen Wochen eingeräumt, dass der direkte Wiederaufstieg nicht mehr zu schaffen sei. Seitdem hat die Mannschaft mit einer starken Serie reagiert. In den letzten fünf Spielen holte Hertha drei Siege, ein Unentschieden und erlitt nur eine Niederlage – aus den vergangenen vier Partien kamen dabei zehn Punkte zusammen, die beste Ausbeute der Liga in diesem Zeitraum. Der 5:2-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf am 22. März unterstrich die offensive Stärke des Teams und katapultierte die Berliner auf 44 Punkte und Platz sechs nach 27 Spieltagen.
Sessa als Stabilisator in der Defensive Eine zentrale Rolle in diesem Aufwärtstrend spielt Sessa, der in den letzten vier Spielen durchgehend in der Startelf stand. Sein Einsatz kam auch durch die Verletzungspause von Kennet Eichhorn zustande. Der 23-jährige Verteidiger, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, wies Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel zurück und betonte seine volle Verbundenheit mit dem Verein.
In einer Rückschau auf die Saison nannte Sessa Verletzungen und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für die Aufstiegsschwierigkeiten. Er ist überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial für die Spitze habe, es aber versäumt habe, über längere Phasen eine stabile Leistung zu zeigen. Mit dem Druck des direkten Aufstiegs nun vom Tisch wirke das Team entspannter und konzentriere sich darauf, die Saison stark zu beenden.
Späte Aufholjagd – Basis für die Zukunft Herthas jüngste Wiederbelebung bringt zwar kaum noch Aufstiegschancen in dieser Saison, doch Sessas Form und die verbesserten Ergebnisse bieten eine solide Grundlage für das kommende Jahr. Mit einem Vertrag bis 2027 wird der Verteidiger eine Schlüsselrolle einnehmen, wenn der Club sich für einen neuen Anlauf neu formiert.






