05 May 2026, 06:11

Haßelmann attackiert Scholz und Merz: "Erwartungen enttäuscht, Ergebnisse fehlen"

Eine 19. Jahrhundert-Karte von Deutschland, die die politischen Teilungen zeigt, auf altem Papier mit Text oben und unten gedruckt.

Haßelmann attackiert Scholz und Merz: "Erwartungen enttäuscht, Ergebnisse fehlen"

Britta Haßelmann, Spitzenpolitikerin der Grünen, geht scharf mit Kanzler Olaf Scholz und Oppositionsführer Friedrich Merz ins Gericht. In einer schonungslosen Rede warf sie der Regierung vor, bei den Bürgern hohe Erwartungen zu wecken, ohne anschließend spürbare Veränderungen zu liefern.

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Haßelmann richtete sich direkt an Scholz und warf ihm vor, „astronomische Erwartungen“ zu schüren, am Ende aber nur minimale Ergebnisse vorzuweisen. Sein Vorgehen bestehe darin, die Menschen zunächst „vor den Kopf zu stoßen“, um sich dann mit dem kleinsten möglichen Einsatz zu begnügen. Ihre Kritik galt jedoch nicht nur dem Kanzler, sondern der gesamten Regierung, der es ihrer Ansicht nach an einem klaren Plan fehle, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern oder das Land voranzubringen.

Auch Merz musste sich ihre scharfe Kritik gefallen lassen – und zwar mit einem Fußballvergleich: „Friedrich Merz steht schlicht nicht auf dem Platz“, konstatierte sie. Haßelmann erinnerte daran, dass Merz Scholz einst als „Machtklempner“ verspottet habe, nun aber selbst hinter den eigenen Ansprüchen zurückbleibe. Trotz günstiger finanzieller Rahmenbedingungen für Infrastrukturprojekte habe er keine sichtbaren Fortschritte vorzuweisen.

Die Grünen, betonte sie, blieben hingegen bei ihren konkreten Zielen: dem Ausstieg aus den fossilen Energien und dem Vorantreiben sozialer Reformen. Gleichzeitig stellte Haßelmann klar, dass ihre Partei keinen vorzeitigen Bruch der aktuellen Regierung fordere. Stattdessen appellierte sie an die Verantwortlichen: „Reißt euch zusammen und liefert endlich, was ihr versprochen habt!“

Ihre Äußerungen spiegeln eine wachsende Ungeduld mit der Regierungsarbeit wider. Die Grünen signalisieren zwar Bereitschaft, Reformen mitzutragen – doch sie bestehen auf messbaren Ergebnissen. Statt auf politische Umbrüche zu drängen, setzen sie derzeit auf Druck für mehr Handlungstempo.

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