21 March 2026, 00:06

Harz-Heide-Netz wird bis 2030 komplett auf Elektroantrieb umgestellt

Ein Zug fährt auf Schienen neben einer Stadtlandschaft mit Stromleitungen, Gebäuden, Grünflächen, Verkehrsschildern, Fahrzeugen, einer Brücke, Wasser und einer bewölkten Himmel.

Harz-Heide-Netz wird bis 2030 komplett auf Elektroantrieb umgestellt

Harz-Heide-Netz stellt bis 2030 von Diesel- auf Batterie-Elektro-Züge um

Der Regionalverband Großraum Braunschweig hat grünes Licht für eine Milliardeninvestition gegeben, um die 200 Kilometer lange Strecke des Harz-Heide-Netzes bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Die Umstellung auf Batterie-Elektro-Züge folgt einer Kosten-Nutzen-Analyse, die diesen Ansatz als zukunftsweisende Lösung bestätigt.

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Aktuell verkehren auf der Strecke zwischen dem südlichen Harz und Uelzen noch Dieseltriebfahrzeuge. Da keine neuen Dieselmodelle mehr produziert werden und die bestehenden Züge schrittweise ausgemustert werden, sollen stattdessen 30 neue Batterie-Elektro-Triebzüge zum Einsatz kommen. Diese kombinieren Oberleitungsbetrieb auf Hauptabschnitten mit Batterieantrieb auf Strecken ohne Stromversorgung.

Für die Umstellung sind Anpassungen an Fahrzeugen, Infrastruktur und Ladekonzepten notwendig. Der Regionalverband hat bereits rund 32 Millionen Euro für die Planung der Elektrifizierung zentraler Streckenabschnitte bereitgestellt. Zwar stehen konkrete Priorisierungen noch aus, doch wo erforderlich, werden Oberleitungen errichtet, um den Betrieb der neuen Züge zu ermöglichen.

Die Finanzierung des Projekts übernehmen der Bund, das Land Niedersachsen und der Regionalverband gemeinsam. Insgesamt fließen etwa 750 Millionen Euro in die Modernisierung des Netzes – mit dem Ziel, einen effizienteren und umweltfreundlicheren Schienenverkehr zu schaffen.

Die ersten Batterie-Elektro-Züge sollen ab 2030 im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden. Die Umstellung beendet die Abhängigkeit von Diesel und reduziert die Emissionen im gesamten Netz. Mit laufender Planung und gesicherter Finanzierung markiert das Vorhaben einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen Bahninfrastruktur in der Region.

Quelle